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Wie wichtig ist Medienerziehung in der Schule? Welche Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
1 Beitrag
Helfricht Ch., 27.01.2010: Medienerziehung seit langem ein Thema
Die schulische Medienerziehung ist an einigen bayerischen Schulen bereits seit langem ein wichtiges und bedeutendes Thema. So gibt es Lehrkräfte und Initiativen, welche die kritisch-rezeptive beziehungsweise die produktive Medienarbeit unterstützen, welche sie aktiv fördern und die sich um die Integration der Medien in den Unterricht bemühen. Vor allem die Filmarbeit an den Schulen in Bayern weist mit den "Schulischen Kompetenzzentren Film" eine feste Organisationsstruktur auf. An den Schwerpunktschulen lernen die Schülerinnen und Schüler, wie man Medienbeiträge inhaltlich konzipiert, wie man Medieninhalte produziert, welche rechtlichen Rahmenvorgaben zu beachten sind und wie man Medieninhalte - seien es Filme, Videos oder Videocasts - erstellen und mit aus einem kritischen Blickwinkel heraus betrachten und bewerten kann. Natürlich wünscht man sich, dass mehr Schulen deutliche Akzente in der Medienarbeit setzen und bei ihrer Arbeit auch die erforderliche institutionelle Unterstützung erfahren, jedoch sollen die Medien den Unterricht auch nicht dominieren. Dazu ist der Faktor Mensch zu wichtig. Der Alltag der Jugendlichen ist ein von Medien dominierter - ein gewisser medialer Freiraum, wie er zum Beispiel in einigen Unterrichtsstunden in der Schule gewährt werden kann - scheint aus diesem Grund manchmal auch kein schlechter Weg zu sein. An dem Thema Medienerziehung führt allerdings kein Weg vorbei - denn die Jugendlichen sind es gewohnt, sich in der Welt von Facebook, Twitter und Youtube zu bewegen - und dabei sind sie nicht immer mit der gebotenen Vorsicht in dieser weltumspannenden virtuellen Parallelwelt unterwegs.
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