Dr. Christoph Clément, General Counsel – Mitglied der Geschäftsleitung Kabel Deutschland GmbH
Dr. Christoph Clément hat am 1. Juni 2005 als General Counsel und Mitglied der Geschäftsleitung die Verantwortung für die Bereiche Recht und Regulierung der Kabel Deutschland GmbH übernommen. Der promovierte Jurist war zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung in gleicher Funktion bei der E-PLUS Mobilfunk GmbH & Co. KG, Düsseldorf. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Freiburg promovierte Dr. Clément 1993 ebenfalls in Freiburg. Bei der VEBA AG startete er 1992 als Jurist im Bereich Recht und übernahm drei Jahre später die Abteilungsleitung „Vertragsangelegenheiten, Telekommunikation“. 1996 war er zeitgleich Geschäftsführer des Initiativkreises Ruhrgebiet. Dr. Clément wechselte 1998 zur E-PLUS Mobilfunk GmbH & Co. KG, Düsseldorf, zunächst als Hauptabteilungsleiter Recht. 2003 stieg er dort zum Mitglied der Geschäftsleitung auf.
Martin Gebrande, Geschäftsführer Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM)
Claus Grewenig, Stellvertretender Geschäftsführer VPRT e.V., Berlin
Claus Grewenig, geboren am 28.08.1974 in Landau, hat nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg und Freiburg im Breisgau sein Referendariat am Landgericht Dortmund absolviert. Im Oktober 2001 hat er seine Arbeit im Bereich Multimedia/Recht beim VPRT angetreten. Seit Januar 2006 ist Grewenig Justiziar des Verbandes. Zuvor arbeitete er mehrere Monate bei einer Patent- und Rechtsanwaltskanzlei in Dortmund und war im Rahmen seiner Ausbildung bei mehreren Landesmedienanstalten, einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt sowie bei der Bertelsmann Music Group (BMG) in München tätig. Herr Grewenig wurde durch den Vorstand am 14. Februar 2007 zum stellvertretenden Geschäftsführer berufen.
Dr. Hans Hege, Direktor Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb), Berlin
1967 bis 1972: Studium der Rechtswissenschaften in Tübingen und Berlin Aktuelle Tätigkeiten seit 1992: Direktor der Medienanstalt Berlin-Brandenburg seit 2000: Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle Digitaler Zugang der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten seit Sept. 2008: Beauftragter der DLM für Plattformregulierung und Digitalem Zugang
Stefan Hofmeir, geschäftsführender Gesellschafter Hofmeir Media GmbH, München
Berufsausbildung/Studium: 1990-1996: Studium der Elektrotechnik (Schwerpunkt Nachrichten und Informationstechnik), Technische Universität München (TUM), Abschluss: Dipl.-Ing. Elektrotechnik Berufliche Tätigkeit: seit 1990 freier Journalist u. a. für Gong-Verlag, SZ, Focus, Funkschau; 1999 Start des Informationsdienstes Set-Top-Box.de; Beratung im Bereich Medientechnik, PR- und Öffentlichkeitsarbeit seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter der Hofmeir Media GmbH. Unternehmensschwerpunkte Streaming – Hosting – Datacenter mit eigenem Equipment in mehreren Münchner Rechenzentren. seit 2002 Mitbegründer und Mitgesellschafter des Auerbach Verlags (Leipzig) sowie Mitherausgeber diverser Zeitschriften (u. a. Digital Fernsehen, HD+TV)
Dr. Matthias Knothe, Ministerialrat und Leiter des Medienreferats der Staatskanzlei Schleswig-Holstein
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg mit Schwerpunkt im Öffentlichen Recht. Referendariat im Bereich des OLG Hamburg ( Wahlstation beim OVG Hamburg). Mehrjährige Tätigkeit in der Anwaltskanzlei Dr. Prinz und Partner mit Schwerpunkten im Öffentlichen Recht und Medien- und Presserecht. Seit 1992 Landesbeamter im Land Schleswig-Holstein, seit 1993 in der Staatskanzlei. Derzeitig als Leiter des Referats für Medienpolitik, Medienrecht und Medienwirtschaft. 1993 -1994 Mitglied der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfes der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (KEF). Seit 1995 Beauftragter des Bundesrates im Kontaktausschuss der EG-Fernsehrichtlinie bei der EU-Kommission und der Ratsarbeitsgruppe für „Audiovisuelle Medien“. Verschiedene wissenschaftliche Veröffentlichungen und Vorträge. Im Jahr 2000 Promotion ( Dr. iur.) über ein rundfunkrechtliches Thema an der Universität Hamburg.
Jochen Kröhne, Geschäftsführer GetOnAir GmbH, München
Diplom-Kaufmann Jochen Kröhne arbeitet seit 1984 in den privaten Medien und ist geschäftsführender Gesellschafter der GET ON AIR GmbH, einem TV-Beratungsunternehmen. Von 1984 bis 1988 war er Programmdirektor des Musiksenders musicbox, von 1988 bis 1992 Programmdirektor des Unterhaltungskanals Tele 5, von 1993 bis 1994 Programmdirektor des Pay-Anbieters Premiere, von 1995 bis 2000 Geschäftsführer des TV-Senders TM3, in den Jahren 2004/2005 Gründungsgeschäftsführer des Pay-Senders History Channel und von 2002 bis 2005 Geschäftsführer des (neuen) Fernsehsenders Tele 5. Seit 2009 ist er Geschäftsführer des geplanten Pay-Senders Motorvision TV. Jochen Kröhne ist Vorstandsmitglied beim VPRT (Verband der privaten Rundfunkanbieter) und Sprecher der digitalen Pay-Sender.
Heinz-Peter Labonte,
ist Geschäftsführender stellvertretender Vorsitzender beim Fachverband Rundfunkempfang- und Kabelanlagen und Inhaber der Kombunt – Kommunikationsberatung für Unternehmen. Nach seinem Staatsexamen 1975 (Politische Wissenschaften, Anglistik und Amerikanistik) war Heinz-Peter Labonte bis 1987 zuletzt Pressesprecher der CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz sowie medienpolitischer Berater während der beginnenden Deregulierung im privatisierten Medienmarkt. Von 1987 bis 1992 entwickelte Heinz-Peter Labonte eines der ersten Kabelunternehmen in Deutschland (Ausbaupotential rd. 1 Mio. WE); als Vorstandsmitglied der Süweda war er verantwortlich für PR, politische Beziehungen, Marketing, Firmenentwicklung und -zukäufe. Seit 1992 ist Heinz-Peter Labonte eigenverantwortlicher Unternehmer mit Kombunt und eigenständiger Firmenbeteiligungsstrategie, u. a. Lausitzer Kabelbeteiligungsgruppe. Es folgten: Beratungsmandate u. a. für Merrill Lynch (Political Advisor bei der Privatisierung der DTAG), NBC (Lobbyberatung), QVC (Markteinführung in Deutschland) sowie Mitaufbau von KabelMedia; 1998 Gründung von SMATcom (2000 Verkauf an DBI); 2001 Gründung von pepcom und bis 2007 Beiratsvorsitz. Danach zog er sich aus der aktiven Betreuung der Firmengruppe zurück und entwickelte 2008 zusammen mit Astra eine Initiative zur Digitalisierung der Haushalte mittelständischer Kabelnetzbetreiber (Projekt TOPP). Ehrenamtlich ist Heinz-Peter Labonte seit 1997 stellvertretender Vorsitzender des FRK, zugleich Initiator des jährlichen Kabelkongresses des FRK in Leipzig; stattfindend seit 1998.
Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM)
Siegfried Schneider, Staatsminister, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei
Dr. Dorothea von Wichert-Nick, Geschäftsführerin bei Solon Management Consulting
Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die strategische Begleitung von M&A-Aktvitäten und die Entwicklung neuer Strategien und Geschäftsmodelle für die Telekommunikations- und Medienbranche sowie deren Investoren. Sie arbeitet darüber hinaus kontinuierlich an regulierungs- und medienökonomischen Themen und hat zahlreiche Studien herausgegeben. Dr. Dorothea von Wichert-Nick ist die treibende Kraft der Solon European Cable Survey, der größten Strategie- und Benchmarking-Studie zur europäischen Kabelindustrie. Als Boardmitglied von CTAM Europe, der Marketing-Organisation der europäischen Kabelnetzbetreiber, unterstützt sie die Branche bei der Weiterentwicklung in Richtung Kundenorientierung.
Dr. Dorothea von Wichert-Nick studierte Wirtschaftsingenieurwesen und promovierte zum Thema Telekommunikationsregulierungspolitik. Vor Solon war sie als Gruppenleiterin im Strategiebereich der Deutschen Telekom sowie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fraunhoferinstitut für Systemtechnik und Innovationsforschung tätig.
Solon ist seit 1996 ausschließlich auf die Marktanalyse und Strategieberatung in den Sektoren Medien und Telekommunikation fokussiert und beschäftigt rund 50 Mitarbeiter in München, Budapest und London. Solon gehört damit zu den führenden Beratungshäusern Deutschlands in diesen Industrien.
Prof. Dr. Karola Wille, MDR Leipzig
Nach dem Abitur studierte Prof. Dr. Karola Wille von 1978 bis 1982 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Rechtswissenschaften und schloss das Studium als Diplomjuristin ab. Nach ihrem Forschungsstudium an der Sektion Rechtswissenschaften der Friedrich-Schiller-Universität Jena promovierte sie 1986 zum Dr. jur. Im Anschluss daran ging sie als wissenschaftliche Assistentin an das Institut für Internationale Studien der Universität Leipzig. Hier erlangte sie an der Juristenfakultät 1990 die Facultas docendi im Medienrecht. Von 1991 bis 1993 absolvierte sie erfolgreich ein juristisches Fernstudium an der Fernuniversität Hagen. Am 01.07.2002 wurde ihr die Honorarprofessur für Medienrecht an der Universität Leipzig verliehen.
1991 war sie als Justitiarin im Rechtsamt der Stadt Leipzig tätig. Im November des gleichen Jahres trat sie die Stelle der 1. Referentin in der Juristischen Direktion des Mitteldeutschen Rundfunks an. Seit 1993 war sie stellvertretende Juristische Direktorin, seit November 1996 ist Prof. Dr. Karola Wille Juristische Direktorin des Mitteldeutschen Rundfunks. Seit 2003 ist Frau Prof. Dr. Wille Vertreterin des Intendanten.
1997 und 1998 nahm sie den Vorsitz der Juristischen Kommission von ARD und ZDF wahr und ist seitdem in diversen Gremien und Arbeitsgruppen von ARD und ZDF zum Teil federführend tätig. Seit 1997 unterrichtet sie im Lehrauftrag an der Universität Leipzig, u. a. am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaften.

