- Datum und Zeit:
Freitag, 26. November 2010
09.30 - 13.00 Uhr
- Ort:
BLM, großer Sitzungssaal
Computerspiele sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Dieses junge und innovative Medium bringt viele kulturelle und wirtschaftliche Chancen mit sich. Aber es birgt auch – gerade für Kinder und Jugendliche – einige Risiken. Um die Chancen zu maximieren, sind neben der Auszeichnung herausragender Spiele (wie etwa seit 2009 die Förderung pädagogisch wertvoller Spiele im Rahmen der Vergabe des Deutschen Computerspielpreises) auch die zielgerichtete öffentliche Wirtschafts- und Standortförderung sowie die Etablierung differenzierter akademischer Ausbildungsgänge notwendig. Diese Kooperationsveranstaltung wendet sich konkret den Nutzern von (Online-) Spielen zu und versucht ihre verschiedenen Nutzungsmotive zu beleuchten. Zahlreiche Studien beweisen, dass es sich hier nicht um eine homogene Gruppe handelt. Gibt es dennoch typische Merkmale, die alle Gamerinnen und Gamer auszeichnen? Lassen sich geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Nutzung herausfiltern?
Antworten auf diese und weitere Fragen sollen der Wissenschaft wie auch der Spieleindustrie Aufschluss geben und so Forschung und Entwicklung vorantreiben.
Das Symposium »Homo eLudens: Games und Gamer verstehen – Wissenschaft und Wirtschaft im Diskurs« bietet am 26. November sowohl Vertreterinnen und Vertretern der Spieleindustrie als auch der Wissenschaft eine Plattform zur Diskussion über die Nutzung von digitalen Spielen. Die BLM und ihr Kooperationspartner, die macromedia hochschule für medien und kommunikation (mhmk), München, möchten Sie hierzu gerne herzlich in die Bayerische Landeszentrale für neue Medien einladen.

