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Die Meinungsmacht der Medien

Modelle zur Gewichtung von Medienmärkten

  • Datum und Zeit: 
    Mittwoch, 17.05.2006, 14.00 Uhr
  • Ort:
    BLM - großer Sitzungssaal

Nach der Ablehnung der Übernahme von ProSiebenSat.1 durch den Axel Springer Verlag gibt es weiterhin von verschiedenen Seiten Kritik an der Entscheidung des Kartellamtes und der Kommission zur Ermittlung der Medienkonzentration (KEK). Dabei dreht sich das Hauptaugenmerk der Diskussion weniger um die Beteiligung ausländischer Investoren an deutschen Medienunternehmen, als vielmehr um die Missachtung der Entwicklung der Medienmärkte, die sich im grundlegenden Umbruch befinden.
 
So drängen etwa Online-Anbieter, Kabelfirmen und Netzbetreiber vermehrt auch als Programmanbieter auf den Markt, womit die Grenzen zwischen Netz und Inhalt schwinden und neue Formen der Medienaufsicht notwendig machen. Die Länder sind deshalb gefragt, den Fall Springer zum Anlass zu nehmen, die derzeitigen Vorgaben der Konzentrationskontrolle zu hinterfragen. 
 
In der Veranstaltung mit Wissenschaftlern und Experten aus Wirtschaft und Forschung sollen neue Konzepte und Modelle zur Ermittlung crossmedialer Meinungsmacht diskutiert und der Frage nachgegangen werden, welche Herausforderungen auf die Regulierer durch den sich wandelnden Medienmarkt zukommen.

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