- Datum:
26.-28. Juni 2008 - Orte:
26./27. Juni: Hochschule Augsburg
28. Juni: BLM, großer Sitzungssaal
Die Entwicklung der Computerspiele hat im Bereich visueller Möglichkeiten enormes Potential entwickelt. Doch nach dem steilen Anstieg der technischen Innovationskurve auf Seiten der Spiele ist es nun an der Zeit, sich stärker um die Spieler zu kümmern. Ihre affektive Bindung an Spielgeschehen und Mitspieler ist der Schlüssel zum Erfolg eines Spieles.
Die emotionale Beteiligung der Spieler ist weit facettenreicher, als es die mediendominierenden Shooter Games vermuten lassen. Wie sieht es zum Beispiel mit nicht aggressionsbasierten Konzepten, die liebevolle Zuwendung fordern statt schnelles Töten zu trainieren, aus? In der Erforschung der narrativen und emotionalen Intelligenz von Spielkonzepten liegen brachliegende Entwicklungschancen. Hier Wege aufzuzeigen, ist Ziel des Symposiums.
Es sollen Strategien zur emotionalen Involvierung von Spielern in unterschiedliche Spielgenres, von klassischen PC Games über Mobile Games und Pervasive Gaming Konzepte, kritisch reflektiert, beispielhaft vorgeführt und praktisch erprobt werden. Eigene Beachtung finden Projekte, die in Kunstkontexten entstanden sind und medienpädagogische Fragestellungen. Die Verbindung von Theorie und gestalterischer Praxis ist dabei entscheidendes Kriterium für das Design der Veranstaltung.

