Zu den Aufgaben der Landeszentrale gehört auch die Förderung von Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Aufgrund des stetig ansteigenden Bedarfs an qualifiziertem Nachwuchs für die wachsende Zahl elektronischer Medien wurde am 24. April 1995 mit der finanziellen und konzeptionellen Unterstützung der BLM die Aus- und Fortbildungs GmbH für elektronische Medien gegründet, die Möglichkeiten zur Schulung von professionellem Mediennachwuchs und zur Erprobung neuer Programmkonzepte bieten soll. Erstmalig in Deutschland eröffnen die Aus- und Fortbildungskanäle in Bayern eine Plattform für die Ausstrahlung von Produktionen verschiedenster Ausbildungs-Institutionen. Außerdem bieten sie Studenten und dem journalistischen Nachwuchs die Möglichkeit, die Redaktions- und Moderationsarbeit kennenzulernen, selbst Beiträge zu erstellen und so den Ernstfall zu proben. Speziell auf die Förderung der Medienkompetenz zielen diejenigen Sendungen ab, die von Kindern und Jugendlichen produziert werden.
AFK-Programme sind im April, Juni und Juli 1996 auf Sendung gegangen: Ein Kabelhörfunkprogramm in Nürnberg, ein Fernsehfenster im Kabelnetz München sowie das terrestrische Radioprogramm afk m94,5, das seit dem 1. Juli 1996 als nicht-kommerzielles Aus- und Fortbildungsradio in München täglich 24 Stunden Programm ausstrahlt.
Die Aus- und Fortbildungskanäle werden von Vereinen getragen, an denen vor allem Ausbildungsinstitutionen und Sender beteiligt sind. Die Vereine wiederum agieren unter dem Dach der Aus- und Fortbildungs GmbH für elektronische Medien, an der die BLM mit 61% und der Bayerische Rundfunk mit 2% beteiligt sind. Daneben gibt es 21 weitere Gesellschafter wie die ProSiebenSat1 Media AG, Antenne Bayern, Sky Deutschland, die Akademie der Bayerischen Presse, den Bayerischen Jugendring und die Landeshauptstadt München.
Die Förderung der Aus- und Fortbildungskanäle durch die BLM erfolgt sowohl konzeptionell als auch finanziell.

