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Aus- und Fortbildungskanäle

Im Bayerischen Mediengesetz ist verankert, dass der BLM die Aufgabe übertragen wird, "zur Aus- und Fortbildung von Fachkräften für den Medienbereich einen Beitrag zu leisten". Die Gründung der AFK-Aus- und Fortbildungs GmbH für elektronische Medien sollte dem Rechnung tragen. 59 % der Anteile an der AFK-Gesellschaft hält zur Zeit die BLM. Die übrigen Anteile verteilen sich auf 23 Gesellschafter wie Aus- und Fortbildungsinstitutionen, Programmanbieter, die Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesjugendring. Die AFK-Gesellschaft entwickelt Konzepte zur Aus- und Fortbildung in den elektronischen Medien, schafft die technischen Voraussetzungen für eigene Aus- und Fortbildungskanäle im Hörfunk und Fernsehen und stellt Fördermittel und Zuschüsse bereit. Dem journalistischen Nachwuchs soll die Möglichkeit gegeben werden, seine Arbeit vor der eigentlichen Betriebspraxis, im Rahmen eines echten Lehrsenders, erproben zu können. Ziel dieses Projektes ist deshalb die Einrichtung von Lehrsendern für Hörfunk und Fernsehen ebenso, wie Lehrredaktionen einzurichten mit Sendeplätzen für Beiträge, die der journalistischen Bildungsarbeit und medienpädagogischen Projekten entstammen. Bislang sind drei AFK-Lehrsender geschaffen worden, die jeweils von einem AFK-Verein getragen werden: afk m 94,5, afk max Nürnberg und Erlangen und afk-TV München. Bei der Vergabe der Vereins-Zusammensetzung wurde ganz bewusst  Wert auf die Beteiligung von medienpädagogischen Institutionen und Einrichtungen gelegt. So strahlen alle drei Lehrsender Produktionen von medienpädagogischen Institutionen aus.

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