Internet abc
Das "internet abc" (www.internet-abc.de) wurde von der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) zusammen mit der Bertelsmann Stiftung und der Heinz-Nixdorf-Stiftung im Dezember 2001 ins Leben gerufen. Das Portal dient in erster Linie Kindern, Eltern und Pädagogen als Einstiegs- und Orientierungshilfe im Internet und will einen werbefreien, unabhängigen und pädagogisch unbedenklichen Zugang ins Internet schaffen. Die Angebote der Seite vermitteln leicht verständlich Basiswissen zu Themen wie Suchmaschinen, E-Mail, Chat, Computerspiele, Filtersoftware und Jugendschutz. Lehrer erhalten zudem gezielte Hinweise zur Einbindung des Internet in den Unterricht und zum Einsatz von Filtersoftware.
CD-ROM Kinderbrauser
Der "Kinderbrauser" (www.kinderbrauser.de) macht Kinder der Klassen 3 - 6 gezielt und pädagogisch begleitet mit dem Internet vertraut. Die CD-ROM wurde vom Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht (FWU) entwickelt. Neben der technischen soll vor allem inhaltliche Medienkompetenz vermittelt werden. In 10 Kapiteln werden die wichtigsten Anwendungen und Themen der Internetnutzung aufgegriffen und in einer kindgerechten Form umgesetzt. Der Kinderbrauser thematisiert auch problematische Inhalte des Internets und gibt Ratschläge, wie damit umgegangen werden sollte. Die BLM unterstützt das Projekt neben anderen Kooperationspartnern finanziell.
Informationssystem Medienpädagogik
Kernstück dieses Projekts ist die literatur- bzw. medienpädagogische Datenbank ISM, zu der regelmäßig Updates in Form von CD-ROMs herausgegeben werden. In der Datenbank enthalten sind Nachweise von Dokumenten (Monographien, Aufsätze aus Sammelwerken sowie Zeitschriftenartikel) zu den Themenbereichen Medienpädagogik, Medien(wirkungs)forschung, Medienpolitik, Medienkompetenz, Kinder- und Jugendfernsehen, Jugend(medien)schutz, Bildungsmedien, Medienerziehung, Mediendidaktik und Medienkunde. Die CD-ROMs sind kostenfrei bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn zu beziehen. Zudem steht die Datenbank ISM auch als Online-Angebot (unter www.dipf.de) zur Verfügung. Projektträger neben der BLM waren u.a. das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) , LfR und LPR Hessen.
CD-ROM Medienpädagogik
Diese multimediale Text- und Materialiensammlung rund um das Thema Medienpädagogik (inklusive der Datenbank ISM) erscheint im Jahresrhythmus. Das Update der CD-ROM für 1998 entstand in Zusammenarbeit folgender Einrichtungen: der BLM, Südwestfunk Baden-Baden, Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LfK), Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF), Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk (LPR Hessen), Landesanstalt für Rundfunk (LfR) Nordrhein-Westfalen, Landeszentrale für privaten Rundfunk Rheinland-Pfalz (LPR Rheinland Pfalz), Pestalozzianum Zürich.
„Objektiv – Filme zum Thema Behinderung“
Das Projekt 'Objektiv - Filme zum Thema "Behinderung" im Unterricht' der Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. verfolgt zwei Ziele: Zum einen soll das speziell ausgewählte Filmmaterial Schüler aller Schularten und Klassen über die Situation behinderter Menschen aufklären und den Schülern die Möglichkeit eröffnen, mit behinderten Menschen direkt ins Gespräch zu kommen, indem die Filmbeiträge kritisch mit ihnen diskutiert werden. Zum anderen soll dieses Projekt dazu beitragen, die Schüler aktiv an die Medienarbeit sowie an Medienkritik heran zu führen. Das europäische Pilotprojekt ist derzeit abgeschlossen, war aber so erfolgreich, dass die Arbeitsgemeinschaft Behinderte in den Medien e.V. beschlossen hat, die Initiative "Objektiv" auch längerfristig in Bayern anzubieten. Die BLM unterstützt dieses Projekt finanziell.
Landesfestival Neue Medien / Wettbewerb Crossmedia
Das seit 1993 jährlich stattfindende Landesfestival Neue Medien mit dem Wettbewerb "crossmedia" wird veranstaltet durch die "Landes-Arbeits-Gemeinschaft Neue Medien e.V." (LAG) und die "Landesbeauftragten für den Computereinsatz im Unterricht der Fächer Kunst, Musik, Deutsch, Physik und Erdkunde". Festival und Wettbewerb werden durchgeführt im Auftrag des Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und werden gefördert durch die BLM und die Stiftung "Bildungspakt Bayern". Hauptsponsor für die Preise ist die LBS, Bayerische Landesbausparkasse. Wettbewerb und Festival bieten der Medienerziehung an bayerischen Schulen eine landesweite Kommunikations- und Austauschplattform. Ziel des Festivals ist es, Schüler-Projekte im Bereich der neuen Medien vorzustellen und die multimediale Arbeit an Schulen zu fördern. Die Sparten des an das Festival geknüpften Wettbewerbs "crossmedia" sind: Multimedia, Internet, Musik & Klang, Video & Animation, Grafikdesign & Layout, Deutsch & Interaktive Texte sowie Physik.
Die BLM unterstützt den Wettbewerb zusätzlich durch die Vergabe eines Preises, der zur Teilnahme am Projekt "In eigener Regie" berechtigt.
Weitere Informationen unter www.crossmedia-festival.de
Kinder Filmen Festival
Das Kinder Filmen Festival ist ein aus der Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen entstandenes Forum für die jüngsten deutschen Filmemacher mit einer Altersbeschränkung bis 15 Jahre. Das Festival will Medienprojekte, Schulen und vor allem Kinder und Jugendliche selbst zum Filmemachen ermutigen und deren Produktionen ein eigenständiges Forum bieten. Alle Filme werden von einer Kinderjury und einer Erwachsenenjury bewertet, die auch die Goldenen Filmdosen für die besten Filme vergeben. Außerdem hat jeder Zuschauer bei der Publikumswertung die Möglichkeit, seine Lieblingsfilme zu wählen.
Das Festival wird neben der BLM vom Verein Filmstadt München und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München unterstützt. Als Veranstalter fungiert der Verein Kultur und Spielraum.
"PRIX JEUNESSE"
Ziel der Stiftung PRIX JEUNESSE ist es, qualitativ hochwertige Kinder- und Jugendprogramme zu fördern, das Verständnis zwischen den Völkern zu vertiefen und den Programmaustausch zu beleben. Eine der zentralen Aufgaben ist die Veranstaltung des PRIX JEUNESSE INTERNATIONAL (www.prixjeunesse.de), ein weltweit beachtetes Festival für Kinderfernsehen, das alle zwei Jahre in München veranstaltet wird. Der Wettbewerb zeichnet Programme aus, die die geistige, soziale und körperliche Entwicklung von Kindern in all ihren Entfaltungsmöglichkeiten fördern. Die BLM ist Förderer des PRIX JEUNESSE.
Stiftung "Bildungspakt Bayern"
Der Bildungspakt Bayern ist eine bisher einmalige Private-Public-Partnership zwischen dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und rund 70 Unternehmen. Er setzt auf die synergetische Zusammenarbeit von Schule und Wirtschaft.
Stiftungszweck ist die Förderung und Etablierung moderner Unterrichtsmethoden und neuer Formen des Lernens an Bayerns Schulen sowie die Unterstützung kreativer und innovativer Ansätze, die jungen Menschen eine verbesserte Vorbereitung auf die zukünftigen Anforderungen der Informationsgesellschaft ermöglichen. Als erste große Aktion der Stiftung wurde der Bayerische Schulinnovationspreis "i.s.i." (Innere Schulentwicklung - Innovationspreis) ausgelobt. Als Siegerprämie wird u.a. das Qualitätssiegel "Bildungspakt-Schule" vergeben, welches für vorbildliche Innovationsarbeit an der Schule steht.
Die BLM ist Gründungsmitglied der Stiftung. Sie unterstützt den Bildungspakt Bayern in der Förderung der Bereiche Medienpädagogik und Medienkompetenz, Medienforschung und Ausbildung im Medienbereich.
Weitere Informationen unter www.bildungspakt-bayern.de
Medienpädagogische Fernsehspots
In Kooperation mit ProSieben, Kabel 1 und der BLM wurde 1998 begonnen, medienpädagogische Spots zu konzipieren und zu produzieren. Mit dieser Aktion ist ein Beschluss zum Thema " Erziehungsspots" im öffentlich rechtlichen und privaten Fernsehen des bayerischen Landtags vom 17.Dezember 1997 aufgegriffen worden, der den dringenden Appell an die Programmverantwortlichen richtete, geeignete Konzepte in Zusammenarbeit mit dem Sozialministerium, mit Elternorganisationen und Bildungseinrichtungen zu entwickeln. Am 13. Dezember 1999, dem internationalen "Kinderfernsehtag", wurde der erste von vier Spots zur Fernseherziehung gestartet, für deren Produktion die BLM finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt hat. Darüber hinaus bestand eine intensive Zusammenarbeit der BLM mit den Sendern bei Konzeption, Drehbuch und den Dialogen. 1999 sind drei weitere Spots produziert und ausgestrahlt worden. Die beiden Sender stellten bisher Sendeplätze im Wert von ca. zwei Millionen DM zur Verfügung. Die Spots wurden weiterhin mehreren regionalen Fernsehanbietern zur Ausstrahlung überlassen.
Erstellung von AV-Materialien
Mit dem AV-Material "Kinder sehen fern - 5 Bausteine zur Rezeption von Kindern" sollen Pädagogen und Jugendschutzfachkräften eine Orientierungshilfe zur Fernseherziehung an die Hand gegeben werden. Mittels Videoband und einer Begleitbroschüre soll deutlich gemacht werden, dass Kinder anders Fernsehen als Erwachsene (meinen). Den Pädagogen und Jugendschutzfachkräften soll Einblick in das Fernseherleben der 3 bis 13 jährigen Kinder gegeben werden, um ihnen zu ermöglichen, eine sinnvolle pädagogische Bildungs- und Erziehungsarbeit zu leisten. Das Material kann aber auch Eltern als Lehrmittel für die eigene Qualifizierung dienen, indem es einen Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem Fernseherleben ihrer Kinder bietet. Die AV-Materialien wurden vom JFF (www.jff.de), dem Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, erarbeitet und werden von der BLM in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz, Landesarbeitsstelle Bayern (aj) herausgegeben.
"Baukasten Gewalt"
Der "Baukasten Gewalt" ist eine (medien)pädagogische Materialsammlung für die Jugendarbeit, die vom Institut Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) entwickelt wurde und seit Anfang 1987 vertrieben wird. Ziel des Baukastens ist es, Kindern und Jugendlichen sowie Pädagoginnen Informationen über Gewalt in den Medien sowie über Gewalt in der Realität zu vermitteln. Der Baukasten versteht sich als ein Angebot für praktische Anregungen zur aktiven Auseinandersetzung mit diesem Thema. Eine 1995 aktualisierte Version des Materialpakets, bestehend aus einer Informationseinheit, drei thematischen Einheiten und einer Videokassette, wurde von der BLM finanziell gefördert. Daneben unterstützten SLM, LPR Hessen und KoPäd-Verlag das Projekt.

