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Anträge auf Programmförderung 2021

Bekanntmachung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (Landeszentrale) vom 2. Oktober 2020

Als Frist für die Abgabe der Anträge auf Programmförderung 2021 nach der Richtlinie zur Förderung besonderer Rundfunkprogrammangebote nach dem Bayerischen Mediengesetz – BayMG (Programmförderungs-Richtlinie; PFR) der Landeszentrale vom 13. Oktober 2013 (StAnz Nr. 42), zuletzt geändert durch Richtlinie vom 8. Oktober 2015 (AMBl S. 24), wird der 3. November 2020 festgesetzt.

Der Umfang der für die Programmförderung 2021 zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel richtet sich nach dem vom Verwaltungsrat und Medienrat der Landeszentrale im Dezember 2020 noch zu verabschiedenden Wirtschaftsplan der Landeszentrale für das Kalenderjahr 2021. Der Hörfunkausschuss und der Fernsehausschuss haben beschlossen, die Höchstförderquote für 2021 wieder auf max. 50 % der zuwendigungsfähigen Kosten zu begrenzen.

Das Antragsformular erhalten Sie in der rechten Info-Spalte.

Die Anträge 2021 müssen auf dem Formular der Landeszentrale, versehen mit Originalunterschrift, spätestens am Dienstag, den 3. November 2020 (Ausschlussfrist gemäß Nr. 6.1 der Programmförderungs-Richtlinie), schriftlich eingehen.

Bayerische Landeszentrale für neue Medien
Stichwort: Programmförderung
Heinrich-Lübke-Str. 27
81737 München

Für die Rechtzeitigkeit der Antragstellung ist der Eingang bei der Landeszentrale maßgeblich.

  • Die Anzahl der Anträge ist auf maximal fünf Anträge pro Antragsteller begrenzt.
  • Für jedes zur Förderung angemeldete Programmangebot ist ein separater Antrag in doppelter Ausführung einzureichen. Sammelanträge verschiedener Programmangebote können nicht bearbeitet und damit nicht in die Förderentscheidung einbezogen werden.
  • Nur originär produziertes Programm darf zur Förderung beantragt werden.
  • Für reine Hörfunk-Wortbeiträge dürfen in der Regel nicht mehr als 1.560 Minuten (entspricht 30 Minuten/Woche) zur Förderung beantragt werden.
  • Für Hörfunksendungen mit Musik dürfen in der Regel nicht mehr als 6.240 Minuten (dies entspricht 2 Stunden/Woche) zur Förderung beantragt werden.
  • Für Fernsehsendungen dürfen in der Regel pro Antrag nicht mehr als 780 Minuten (entspricht 15 Minuten/Woche) zur Förderung beantragt werden.

Anträge, bei denen wesentliche Angaben oder Unterlagen fehlen, gelten gemäß Nr. 6.3 der Programmförderungs-Richtlinie als nicht gestellt, es sei denn, der Antragsteller reicht die fehlenden Angaben bis zum 3. November 2020 bei der Landeszentrale nach.

Die Antragsteller verpflichten sich mit der Abgabe ihres Förderantrages, ab Januar 2021, also schon für die Zeit vor der Förderentscheidung durch die Landeszentrale, Mitschnitte für die zur Förderung beantragten Sendungen/Programmbeiträge zu fertigen und diese zu gegebener Zeit der Landeszentrale als Teil des Verwendungsnachweises vorzulegen.

Können von den Antragstellern Sendemitschnitte ab Januar 2021 als Verwendungsnachweise der Landeszentrale vorgelegt werden, so werden auch die entsprechenden Aufwendungen für die Programmherstellung für die Zeit ab 1. Januar 2021 bis zum Erlass des Zuwendungsbescheides in die Förderung einbezogen.

Siegfried Schneider, Präsident