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Schwerpunktthema 2019

Der Hörfunk- und der Fernsehausschuss des Medienrats haben beschlossen, das Thema

"Zeugnisse Europäischen Kulturschaffens in der Region"

im Rahmen der Programmförderung 2019 besonders zu berücksichtigen.

Das aufgrund der Europawahl 2019 aktuelle Thema soll mit regionalem Fokus den Blick auf die europäische Geschichte und die gemeinsamen Wurzeln lenken. Hierzu könnten z.B. folgende Themenkomplexe behandelt werden:

  • Geschichte: Europäisches Erbe in Städten, Dörfern und Kulturlandschaften der Region, z.B. baukulturelles Erbe und Denkmalschutz (Kirchen, Klöster, Schlösser, städtebauliche Ensembles etc., die unter Mitwirkung europäischer Künstler, Handwerker oder Bauleiter entstanden sind oder die eine Schlüssel-Rolle in der Europäischen Geschichte gespielt haben); Säkularisation
  • Kunst: Europäische Kunstrichtungen, die Einfluss auf die Baugeschichte der Region genommen haben
  • Austausch: Vorstellung von aktuellen europäischen, interkulturellen Initiativen, Projekten, Festen in der Region; Europäische Austausch-Programme an Schulen und Universitäten
  • Gelebtes Erbe: Überlieferte Kenntnisse, übernommene Traditionen anderer europäischer Länder
  • Bewahrer und Vermittler der europäischen Geschichte: Museen, Gedenkstätten, Archive, Bibliotheken, Träger, Vereine, Fachgesellschafen, Förderkreise, etc.. Neben der Vorstellung der Einrichtungen können diese auch als Quellen genutzt werden, z.B. Experteninterviews
  • Sprache: Europäische Einflüsse auf die deutsche Sprache
  • Umgang mit Kulturgütern oder Gefahren, denen Kulturerbe-Stätten ausgesetzt sind (z.B. Umweltbelastungen, illegaler Handel mit Kulturgütern, etc.)
  • Grenzübergreifendes Kulturschaffen in der Region – Früher und heute (z.B. Austausch Bayern-Böhmen, Bierbraukunst)
  • Musik(-Geschichte): europäische Einflüsse in der regionalen Musik
  • Mahnmale, Einrichtungen und Initiativen für Frieden und Aussöhnung
  • Auswirkungen von Europäischer Gesetzgebung auf die Region, wie z.B. die Datenschutzgrundverordnung oder die Verpflichtung zur Reduzierung von Plastikmüll, etc.

Es sollen aufwendige und attraktive Sendungen, Features, Reportagen oder (bei den Fernsehanbietern) Filmbeiträge entstehen. Wünschenswert wäre, dass diese neben der Ausstrahlung im Programm auch im Internet als Podcasts bzw. beim Fernsehen in den Mediatheken dauerhaft präsentiert werden.

Zudem möchten wir Sie darauf hinweisen, dass der Hörfunkausschuss und der Fernsehausschuss beschlossen haben, die Höchstförderquote für 2019 auf max. 50 % zu begrenzen.

Die Antragsformulare für die Programmförderung 2019 können Sie ab sofort  hier herunterladen.

Die Anträge für die Programmförderung 2019 müssen bis spätestens

Dienstag, den 06. November 2018 bei der Landeszentrale eingehen.

Wir freuen uns auf interessante Programmideen zu dem vorgeschlagenen Thema, möchten Sie aber gleichzeitig daran erinnern, dass auch andere Themen mit kulturellem, sozialem, kirchlichem, wirtschaftlichem oder medienpädagogischem Schwerpunkt in der Programmförderung Berücksichtigung finden können.