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Pilotprojekt zur publizistischen Konzentrationskontrolle
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Messung von Meinungsmacht im Internet

Das Forschungsprojekt „Messung von Meinungsmacht und Vielfalt im Internet – Pilotprojekt zur publizistischen Konzentrationskontrolle“ untersucht, wie die Medienpolitik das Funktionieren politischer Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter sichern kann. Das Pilotprojekt des Bayerischen Forschungsinstituts für Digitale Transformation (BIDT) wurde in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) entwickelt.

Hintergrund

Informierten sich die Menschen früher aus wenigen Massenmedien und traditionellen journalistischen Quellen, können sie heute auf eine Vielzahl unterschiedlichster Informationsquellen im Netz zugreifen. Nicht nur neue Meinungsmacher wie YouTuber oder Blogger üben Einfluss aus, auch algorithmisch gelenkte Formen der Meinungsbildung fordern die klassischen Medienmacher heraus. Dabei wird kontrovers diskutiert, wie groß die Meinungsmacht von Intermediären wie Facebook oder Google wirklich ist. Fakt ist, dass sie den Verlauf öffentlicher Themendiskurse und öffentliche Meinungsbildungsprozesse beeinflussen. Damit steht auch die Regulierung vor neuen Herausforderungen.

Am Projekt beteiligt sind:

  • Prof. Dr. Carsten Reinemann, LMU München, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
  • Prof. Dr. Birgit Stark, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Publizistik
  • Prof. Dr. Simon Hegelich, TU München, Professur für Political Data Science, Hochschule für Politik München

Working Paper

In Zusammenhang mit dem Pilotprojekt zur publizistischen Konzentrationskontrolle sind bislang erschienen:

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