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Kind zwischen zwei Erwachsenen, Hände haltend

In sicheren Händen

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Jugendschutz

Aktuell: Jugendschutzbericht 2016



Der Jugendschutz ist ein Rechtsgut mit Verfassungsrang (Art. 5 Abs. 2 GG) und in der bayerischen Verfassung als staatliche Aufgabe definiert.

Wie wichtig diese Aufgabe aus Sicht der Gesellschaft ist, zeigen die Diskussionen über die Auswirkungen des Medienkonsums auf Kinder und Jugendliche, in deren Alltag die Bedeutung von Medien stark zugenommen hat. Das bisherige Leitmedium Fernsehen bekommt zunehmend Konkurrenz vom Internet. Damit einher geht eine neue Dimension der Gefährdung, etwa durch eine einfache und schnelle Verfügbarkeit von pornografischen Inhalten. Der Jugendschutz in den Medien gewinnt daher immer mehr an Bedeutung.

Der Jugendmedienschutz versucht, mediale Einflüsse aus der Erwachsenenwelt auf Minderjährige, die dem Entwicklungsstand von Kindern oder Jugendlichen noch nicht entsprechen, möglichst gering zu halten.

Die BLM beobachtet die von ihr genehmigten Rundfunkangebote auf die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV). Seit Inkrafttreten des JMStV am 1. April 2003 ist die BLM auch für die medienrechtliche Aufsicht der in Bayern ansässigen Internet-Anbieter zuständig. Zuletzt wurde der JMStV zum 01.10.2016 novelliert.