Sendermast auf dem Grünten im Allgäu

Technik für private Rundfunkangebote in Bayern

Technik

Gemäß den Vorgaben des Bayerischen Mediengesetzes (Art. 11, Abs. 6) entwickelt die BLM technische Konzepte für eine landesweite, regionale und lokale Rundfunkstruktur in Bayern. Die Festlegung der entsprechenden Versorgungsgebiete erfolgt unter Berücksichtigung der verfügbaren Übertragungskapazitäten und der vorhandenen Wirtschafts-, Kultur- und Kommunikationsräume. Die Landeszentrale setzt sich dabei für eine kosteneffiziente Verbreitung der von Ihr genehmigten Radio- und Fernsehprogramme in hoher Qualität ein.

Zu diesem Zweck unterstützt die BLM die von ihr zugelassenen Rundfunkanbieter darin, aktuelle Technologien im Sendealltag effizient zu nutzen und sich auf neue Technologieentwicklungen vorzubereiten. Da im Vergleich zu bundesweit tätigen Sendern relativ kleine Lokalsender bei technologie- und netzpolitischen Fragen selten Gehör finden, vertritt der Bereich Technik insbesondere deren Interessen in den entsprechenden Gremien.

Um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten, steht die BLM auch in ständigen Kontakt mit den Infrastrukturbetreibern und schließt Vereinbarungen um auch weiterhin bestmöglichen Rundfunkempfang via Terrestrik, Satellit, Kabel und DSL im Rahmen der technischen Möglichkeiten zu gewährleisten.

Derzeit sind in Bayern ca. 300 terrestrische Frequenzen, über 250 Breitbandkabelanlagen und eine Vielzahl von Satellitenkanälen für die Übertragung von Hörfunk und Fernsehen im Einsatz. In den letzten Jahren gewinnt die Verbreitung von Rundfunk via Internet zunehmend an Bedeutung. Auch die Digitalisierung stellt die BLM im Rahmen ihres Versorgungsauftrags vor veränderte Rahmenbedingungen und verlangt neue Lösungsansätze.