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Infrastruktur der Hörfunklandschaft in Bayern

Private Hörfunkprogramme in Bayern sind seit 1985 auf Sendung. Nach konsequenter und kontinuierlicher Entwicklungsarbeit kann die BLM heute für die sehr vielfältigen und historisch unterschiedlich gewachsenen Kultur- und Wirtschaftsräume in Bayern den jeweiligen lokalen Programm- und Versorgungsauftrag mit zahlreichen lokalen und regionalen Angeboten und einem landesweiten Programm mit UKW sicherstellen. Hinzu kommen weitere bundesweite Hörfunkprogramme.

Die ersten Digitalradio-Programme gingen in Bayern 1999 auf Sendung. Seither werden die Netze Zug um Zug ausgebaut und weiterentwickelt. Seit 1. April 2021 können alle UKW-Radioprogramme auch über DAB+ empfangen werden. Die BLM setzt bei der Digitalisierung des Hörfunks in Bayern primär auf die Einführung von Digitalradio (DAB+), weil mobiles Internet die terrestrische Radioverbreitung technologiebedingt und wegen der hohen Kosten mittelfristig nicht ersetzen kann.
Radio muss aber gleichzeitig junge Hörer binden, d.h. parallel zur terrestrischen Verbreitung auch Internet miteinbeziehen. Es geht daher nicht um die Frage, terrestrisches Radio oder Internet, sondern um die Verknüpfung von Radio mit dem Internet.
Neben der terrestrischen Verbreitung sind immer auch die Verbreitungswege Satellit, Kabel und Internet zu betrachten.