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DSL und IPTV

Neben dem Breitbandkabel entwickelt sich das DSL-Netz als weitere technische Versorgungsinfrastruktur für Fernsehprogramme. DSL unterscheidet sich von einer Internetverbindung über einen analogen Telefonanschluss (POTS) oder ISDN dadurch, dass für die Datenübertragung ein weitaus größerer Frequenzbereich genutzt wird. Dies ermöglicht eine vielfach größere Datenrate.

Die Technik

DSL (Digital Subscriber Line) ist eine breitbandige digitale Verbindung die im letzten Abschnitt des Netzes über die Kupferadern der Telefonnetze realisiert wird. Es gibt verschiedene Arten von DSL-Techniken mit verschiedenen Datenübertragungsgeschwindigkeiten. VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) ist die derzeit schnellste DSL-Technik und erlaubt eine Datenübertragung mit bis zu 50Mbit/s über die Telefonleitung.

IPTV

Das DSL-Netz ist in diesem Zusammenhang wie ein Breitbandkabelnetz zu betrachten. Für die Verteilung der Programme wird die gleiche Infrastruktur genutzt wie für den Zugang zum Internet. Jedoch steht bei der IPTV-Nutzung ein geschlossenes Netz mit einer garantierten Zugangsbandbreite zur Verfügung. Dagegen hängt bei der Internetnutzung im offenen Netz die Downloadgeschwindigkeit von verschiedenen Faktoren ab.

Fernsehen über DSL-Netze (IPTV) hat daher nichts mit Internet-TV bzw. Web-TV zu tun. Über IPTV können sowohl das klassische TV-Angebot als auch Video on Demand-Dienste und zeitversetztes Fernsehen genutzt werden.

Im Unterschied zu IPTV können beim Web-TV im offenen Internet Inhalte und Programme, die frei verfügbar sind, von jedermann heruntergeladen werden.