KI als Gegenüber: Interdisziplinäre Perspektiven auf quasi-soziale Interaktionen mit KI
KI-Chatbots präsentieren zu allen Fragen eine Antwort. Sie sind stetig verfügbar und überwiegend nett, wodurch sie eine wichtige mediale Anlaufstation auch für junge Menschen darstellen, etwa bei privaten Fragen wie Beziehungsthemen. Auch in pädagogischen Settings werden Chatbots zunehmend erprobt, z. B. um auf Konfliktsituationen vorzubereiten oder in Beratungssituationen zu assistieren. Die 22. Interdisziplinäre Tagung (IdT) widmet sich diesen dynamischen Entwicklungen und ihrer Bedeutung für junge Menschen und die Medienpädagogik.
Die partizipativ gestalte Fachtagung bringt Akteur*innen aus der medienpädagogischen Forschung und Praxis mit anderen Disziplinen in den Austausch. Das Programm umfasst Fachvorträge anerkannter Expert*innen, Hands-On-Stationen zum Ausprobieren von KIAnwendungen, Poster-Sessions mit Arbeiten von (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen und eine interdisziplinär besetzte Podiumsrunde, die die verschiedenen Impulse der Tagung zusammenführt und weiterdenkt.
Mithilfe partizipativer Methoden zu verschiedenen Fragestellungen kommen die Teilnehmenden in den Austausch. Zentrales Element des Interaktionsteils sind Posterpräsentation von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die Forschung und Erkenntnisse aus dem Themenbereich präsentieren (siehe Call for Posters unten). Auf dem abschließenden Podium gehen Experten und Expertinnen aus Forschung und Praxis darüber in den Austausch, wie Formate der Medienkompetenzförderung den Umgang mit Emotionen angemessen einbeziehen können.
Gerahmt wird die Tagung durch eine künstlerische Begleitung, die Thomas Kupser (medienpäd. Referent am JFF) gemeinsam mit Studierenden des Studiengangs Medien und Ästhetik der Katholischen Stiftungshochschule München vorbereitet.
Weitere Informationen unter: https://id-tagung.de/
Die Interdisziplinäre Tagung versteht sich als Austauschforum zu Fragen medienpädagogischer Forschung und Praxis. Ziel ist es, einen interdisziplinären Diskurs über das Heranwachsen in mediatisierten Lebenswelten anzuregen. Hierzu werden ausgehend von der Medienpädagogik andere Sozial-, Geistes und Naturwissenschaften eingeladen, multiperspektivisch auf ein Thema zu blicken, das aktuelle mediale wie gesellschaftliche Entwicklungen aufgreift.
Veranstaltet wird die Tagung vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales (StMAS).
Veranstaltungsort: BLM
Call for Posters
Im Rahmen der 22. Interdisziplinären Tagung (IdT) zum Thema „KI als Gegenüber“ laden wir Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ein, ihre Forschung in einer Postersession vorzustellen. Die vom JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis ausgerichtete Tagung bringt Akteure und Akteurinnen aus Forschung und Praxis zum Thema Aufwachsen in mediatisierten Lebenswelten in den Austausch.
Die Postersession ist als dialogisches Format konzipiert. Sie bietet Gelegenheit, Forschungsergebnisse vorzustellen und gemeinsam mit Experten und Expertinnen aus Forschung und Praxis deren Implikationen für Medienpädagogik und Bildungsarbeit zu diskutieren. Als eigener Programmpunkt im Tagesablauf bietet sie hierfür einen herausgehobenen Rahmen.
Weitere Informationen zur Tagung finden Sie unter www.id-tagung.de.
Wer kann einreichen?
Eingeladen sind Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aller Karrierestufen, die zu Interaktionen zwischen Menschen und KI-Systemen (mit Fokus auf Chatbots) in unterschiedlichen Anwendungsfeldern forschen und ihre Ergebnisse mit einem medienpädagogischen Fachpublikum diskutieren wollen.
Was sollte die Einreichung erfüllen?
Bitte beschreiben Sie Ihre Forschung auf maximal 4.000 Zeichen und gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
- Welche Frage(n) werden mit dem Forschungsprojekt bearbeitet?
- Mit welchen methodischen Zugängen wird geforscht?
- Welche Fachdisziplin prägt die Perspektive der Fragestellung?
- Welche Erkenntnisse aus der Forschung werden erwartet oder liegen bereits vor?
- Welche Bedeutung könnten die Erkenntnisse für die Medienpädagogik haben?
Für die Bewerbung ist noch kein fertiges Poster erforderlich. Bitte reichen Sie ein Abstract mit Bezug auf die oben genannten Fragen ein. Alle ausgewählten Einreichungen erhalten vor der Tagung ein qualifiziertes Feedback zu ihrem Poster. Die Druckkosten für das Poster werden bei Bedarf übernommen; ein Reisekostenzuschuss von 100 Euro pro Poster ist nach Absprache möglich.
Einreichung
Bitte senden Sie Ihre Einreichung bis zum 05.10.2026 an das Organisationsteam der IdT: mina.mittertrainer@jff.de und georg.materna@jff.de. Die Beiträge für die Postersession werden auf Grundlage der Einreichungen ausgewählt. Eine Rückmeldung erfolgt bis spätestens 18.10.2026.
Das JFF freut sich auf Ihre Einreichung!