Neuausrichtung der Lokalrundfunktage unter neuer Marke
2026 werden aus den Lokalrundfunktagen erstmals die Lokalmedientage. Mit der Neuausrichtung reagiert die Medien.Bayern auf die Transformation in der Radio- und TV-Landschaft, die sich längst über das klassische „On Air“-Signal hinaus definiert. Der BLM-Medienpreis und die Präsentation der Funkanalyse Bayern gehören weiter zu den Höhepunkten der Veranstaltung, die am 24. und 25. Juni in den Nürnberger Messehallen stattfindet.
Text: Bettina Pregel
Nach über drei Jahrzehnten erfolgreicher Vernetzung der Radio- und TV-Branche erfolgt nun der nächste Schritt. Aus den Lokalrundfunktagen werden die Lokalmedientage. „Wir lassen das Denken in festen Kanälen hinter uns und schaffen Raum für die gesamte Vielfalt des Lokalen. Ob Podcast, Social Video oder digitaler Feed: Die Ausspielung erfolgt crossmedial und gattungsübergreifend. Die Lokalmedientage werden zur Heimat für alle, die lokalen Content erstellen“, begründet der Veranstalter, die Medien.Bayern GmbH, eine Tochter der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), die Neuausrichtung.
Auch BLM-Präsident Dr. Thorsten Schmiege ist überzeugt: „Erfolgreicher Journalismus findet dort statt, wo die Zielgruppe ist. Deshalb ist der neue Name Programm. Aus Tradition wird Transformation.“
Diese Transformation ermöglicht den Blick über den Tellerrand und die Erweiterung der Zielgruppen. Best Cases aus den Bereichen Print, Podcasting und Digital Strategy ergänzen das Themenspektrum. Die Audio- und TV-Branche aus dem gesamten DACH-Raum sowie alle weiteren Medienhäuser finden künftig in Nürnberg zu einem zukunftsorientierten Wissensaustausch zusammen.
An einigen Traditionen wird natürlich festgehalten: Die Ergebnisse der Funkanalyse Bayern werden im Rahmen der Eröffnung präsentiert. Auf der großen Bühne findet auch weiterhin die Verleihung der BLM-Medienpreise statt. Im Alten Rathaus Nürnberg treffen sich die Gäste zum Medienfest und zur Verleihung des Radio Galaxy Award. Und nicht zu vergessen: Verkleiden für die Gags, die vor der Fotobox entstehen, gehört selbstverständlich dazu. Denn was wäre die Transformation ohne die Menschen, die sie vollziehen?
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