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Einführung von BLM-Präsident Siegfried Schneider zu den Panels zum Forschungsprojekt „Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern“ am Lokalrundfunktag, 06.07.2021

06.07.2021 | P&R / 2021

- Es gilt das gesprochene Wort! -

Sehr geehrter Herr Staatsminister a.D., lieber Erwin Huber,
verehrte Podiumsgäste,
sehr geehrte Mitglieder des Medienrats und Verwaltungsrats,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir haben einen spannenden Nachmittag mit tollen Zahlen für den lokalen Hörfunk in Bayern und viel Input zu Innovationen im Radio hinter uns. Jetzt freue ich mich, nochmals ein paar Worte zu einem weiteren – einem ganz besonderen – Programm-Höhepunkt sagen zu dürfen: Gleich werden wir in zwei sehr prominent besetzten Panels das Forschungsprojekt der BLM zur „Entwicklung des privaten Rundfunks in Bayern“ vorstellen und diskutieren. Der Band dazu ist druckfrisch zum ersten hybriden Lokalrundfunktag erschienen.

Mein Dank geht an dieser Stelle zunächst an den Medienrat für die Unterstützung des Projekts – allen voran an Herrn Prof. Dr. Manfred Treml für die Initiierung und Begleitung! Lieber Herr Prof. Treml, Sie haben den Anstoß gegeben für eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme der Entwicklung der privaten lokalen Rundfunkangebote in Bayern. Vielen Dank!

Das Besondere daran: Herr Prof. Dr. Markus Behmer, Frau Vera Katzenberger sowie ihr Forschungs-Team an der Universität Bamberg haben methodisch nicht nur Dokumentenanalyse, Quellenstudium und Literaturschau angewandt. Es wurden vor allem auch Zeitzeugeninterviews geführt. Ich darf verraten: Alle, die hier heute auf den zwei Panels sitzen und einige aus dem Publikum kommen in dem Band vor… 

Gemeinsam mit Erwin Huber, der die Politik im Freistaat, u.a. als Medienminister und Leiter der Staatskanzlei, mehr als vierzig Jahre lang geprägt hat, werden Herr Prof. Treml und Prof. Behmer in einem ersten Panel diskutieren. Thema werden wesentliche Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt und vor allem auch die Anfänge des Privatrundfunks aus politischer Sicht sein. Lieber Erwin Huber, wie schön, dass wir uns einmal wieder persönlich sehen!

In einem zweiten Talk folgt dann der Blick auf die Praxis: Georg Dingler, langjähriger Radio-Gong-96.3-Chef, Elke Schneiderbanger, u.a. ehemalige Chefredakteurin und stellvertretende Programmdirektorin von Antenne Bayern, heute beim öffentlich-rechtlichen Vermarkter AS&S, und Willi Schreiner, VBL, APR & Digital Radio Deutschland, machen sich Gedanken zur „Vielfalt vor Ort, der neuen Welt des lokalen Rundfunks in Bayern“. Ihnen allen mein großer Dank und ein herzliches Willkommen!

Meine Damen und Herren, das Namedropping ließe sich fortsetzen – mit all den vielen politischen Wegbereiterinnen und Wegbereitern des privaten Rundfunks, Senderverantwortlichen und -kreativen sowie Gremienmitgliedern, die in unserem eindrucksvollen Band zu Wort kommen.

Aber da wir hier nicht bei der „Bunten“, sondern bei der BLM sind, lassen Sie mich stattdessen an dieser Stelle noch kurz erläutern, warum die BLM ein solch aufwändiges und zeitintensives Mammutprojekt überhaupt angegangen ist. Kurz gesagt: Wir wollten schlichtweg eine Lücke schließen. Die Landeszentrale ist stolz darauf, mit diesem Band die erste wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellung zur Geschichte des privaten Rundfunks in Bayern vorzulegen.

Meine Damen und Herren, nachdem wir heute schon viel über die Zukunft des Lokalfunks in Bayern gesprochen haben, erlaube ich mir – damit wir mehr Zeit für die Panels haben – für den Ausblick auf mein Eröffnungsgrußwort von heute Morgen zu verweisen.

Zuletzt nur noch ein Gedanke zur Bedeutung solch wissenschaftlicher Rückblicke – gerade auch für die Weiterentwicklung der Branche. Konfuzius sagt es kurz und knapp so:

„Erzähle mir die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen.“

Ich finde, dem ist nichts hinzuzufügen. Vielen Dank.