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Wie crossmedial arbeiten die bayerischen lokalen Hörfunk- und Fernsehstationen? - Präsentation der Ergebnisse einer Studie von Prof. Dr. Sonja Kretzschmar am 5. Dezember 2014 in der BLM

26.11.2014 | 65 2014

Die Zeiten, in denen in den Redaktionen lokaler Rundfunkstationen Inhalte ausschließlich für Radio oder Fernsehen produziert wurden, gehören der Vergangenheit an. Die wachsende Bedeutung des Internets für die eigenen Zielgruppen bringt mich sich, dass das Onlineangebot der Sender über das bloße Zur-Verfügung-Stellen der linearen Programminhalte hinausgehen muss. Die Umstellung auf crossmediale Produktion mit eigenen Web-Aktionen, visuellem Zusatzcontent und einer stärkeren Einbeziehung der Nutzer stellt die Redaktionen vor neue Herausforderungen. Wie die Stationen diese meistern, hat Prof. Dr. Sonja Kretzschmar von der Bundeswehr Universität München in einer aktuellen Studie untersucht, die am 5. Dezember, 11:00 Uhr unter dem Titel „Neue Chancen für den lokalen Rundfunk“ in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) vorgestellt wird.

Die Untersuchung soll einen repräsentativen Überblick geben über Erfolgsfaktoren, Hindernisse und mögliche Potenziale crossmedialen Arbeitens im lokalen Rundfunk.
 
Im Anschluss an die Präsentation findet eine Podiumsdiskussion statt, an der neben Frau Prof. Kretzschmar, mit Julia Schutz, Programmleitern von Donau 3FM, Torsten Cuck, Online- und Social Media-Redakteur von TV Oberfranken, Klaus Kranewitter, Programmleiter afk tv und Maurice Maiers von KISS FM aus Berlin, Vertreter von Sendern teilnehmen werden, die in ihren Stationen schon heute viel Wert legen auf cross­mediales Arbeiten und eine intensive Einbeziehung von Social Media-Kanälen. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Inge Seibel-Müller.
 
Die Veranstaltung am 5. Dezember, 11:00 Uhr im großen Sitzungssaal der BLM ist kostenfrei. Anmeldungen bis 3. Dezember unter www.medienpuls-bayern.de oder events@blm.de.