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12. Sitzung des Digital-Ausschusses

18.02.2020

Tagesordnung

  1. Feststellung ordnungsgemäße Ladung, Beschlussfähigkeit
  2. Genehmigung der Tagesordnung
  3. Genehmigung der Niederschrift über die 11. Sitzung des Digital-Ausschusses des Medienrats am 05.11.2019
  4. HbbTV im Lokal-TV – ein Über- und Ausblick
  5. Deep Fake in Bewegtbild und Audio: Gefahren und Nutzungspotenziale für Medienhäuser
  6. Verschiedenes

Ergebnisse​

  • TOP 1: Feststellung Beschlussfähigkeit

Der Vorsitzende des Digital-Ausschusses, Berthold Rüth, stellt die ordnungsge­mäße Ladung und die Beschlussfähigkeit fest.

  • TOP 2: Genehmigung der Tagesordnung

Die Tagesordnung wird in der am 7. Februar 2020 versandten Fassung einstimmig genehmigt.

  • TOP 3: Genehmigung der Niederschrift über die 11. Sitzung des Digitalausschusses des Medienrats am 5. November 2019

Die Niederschrift über die 11. Sitzung des Digital-Ausschusses des Medienrats am 5. November 2019 wird ohne Änderungen genehmigt.

  • TOP 4: HbbTV im Lokal-TV – ein Über- und Ausblick

Die Ausschussmitglieder werden über die Thematik HbbTV (Hybrid Broadcast Broadband TV) informiert. HbbTV verbindet den klassischen Rundfunk mit dem Internet, so dass auf einem SmartTV-Gerät Inhalte aus beiden Welten dargestellt werden können.

Im Ausschuss werden die Inhalte und die Reichweitenentwicklung der HbbTV-Mediatheken der lokalen bayerischen TV-Sender seit 2014 präsentiert sowie das Lokal-TV-Portal vorgestellt. Es bündelt derzeit lokale TV-Sender aus acht Bun­des­­ländern und ist über die Verbreitungswege Satellit und DVB-T2 verfügbar.

Als neue Entwicklung wird das Inklusionsprojekt „Fernsehen für alle“ demon­striert, das von der Arbeitsgemeinschaft Behinderung und Medien (abm), der Bayerischen Medientechnik (bmt) und dem Institut für Rundfunktechnik mit Förderung durch die Landeszentrale 2019 ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen des HbbTV-Symposiums in Athen gewann dieses Projekt zwei Preise. Wesentlich dabei ist die via HbbTV aufrufbare Mediathek, worüber z.B. Audiodeskription, Gebärdensprache oder Untertitel verfügbar sind.

Im Rahmen des Ausblicks wird über die Möglichkeit informiert, mittels HbbTV eine Reichweitenermittlung für Lokal-TV durchzuführen.

  • TOP 5: Deep Fake in Bewegtbild und Audio: Gefahren und Nutzungspotenziale für Medienhäuser

Das MedienNetzwerk Bayern stellt Beispiele für „Deep Fake“ in Bewegtbild und Audio vor. Das sind mittels Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte, aber realistisch erscheinende Video-, Audio- und Bildinhalte. In einigen Jahren, so die Prognose von Experten, werden Deep Fake-Inhalte weder optisch noch maschinell erkennbar sein. Zur Rechtslage rund um Deep Fake wird auf verschiedene gesetzliche Grund­lagen verwiesen, z.B. auf das im Grundgesetz verankerte Persönlich­keitsrecht, aber auch auf das Telemedien- und Netzwerkdurch­setzungsgesetz.

Der Ausschuss diskutiert Chancen und Gefahren von Deep Fake-Inhalten. Ein klarer Vorteil wird bei der einfacheren Produktion von Inhalten im Film- und Gaming-Bereich gesehen. Gefahren bestehen hinsichtlich des Vertrauensver­lustes in die Medien aufgrund „verfälschter Inhalte“, denen aber durch eine Selbstverpflichtung der Medien begegnet werden könnte.

  • TOP 6: Verschiedenes

Es werden keine Punkte/Themen eingebracht.