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Neues Dienstgebäude der BLM eingeweiht - BLM-Präsident Ring: Landeszentrale will Forum für Medienwirtschaft, Medienbildung und Medienkultur schaffen

11.10.1998 | 64 / 1998

München. Vor rund 250 Gästen wurde im Rahmen eines Festaktes am 11. November 1998 das neue Dienstgebäude der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) in der Heinrich-Lübke-Straße 27 in München-Neuperlach eingeweiht. Nach der Begrüßung der Gäste durch BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring folgte die kirchliche Segnung des Gebäudes durch Domkapitular Dr. Sebastian Anneser und Oberkirchenrat Hans Schwager, den Vertretern der Katholischen und Evangelischen Kirche im Medienrat der BLM. Die Festrede wurde vom Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Erwin Huber, gehalten. Die Grüße der Landeshauptstadt überbrachte der Referent für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Reinhard Wieczorek. Abschließend dankte der Vorsitzende des Verwaltungsrats der BLM, Senator Manfred Nüssel, den am Bau beteiligten Planern und Unternehmen.

Der Präsident der Landeszentrale hob in seiner Begrüßung hervor, daß es vorrangiges Ziel der BLM sei, das neue Gebäude als Forum für Medienwirtschaft, Medienbildung und Medienkultur zu etablieren. "Es geht darum, einerseits den Dialog mit Experten der Medienbranche und andererseits die Kommunikation mit den Nutzern zu intensivieren", so Ring. Mit dem architektonisch offenen Charakter des Gebäudes habe man "eine hervorragende Präsentations-Plattform für den Medienstandort München und Bayern geschaffen." Nutzungszielgruppe ist für Ring dabei der gesamte Bereich der audiovisuellen Medien von Fernsehen über Film, Hörfunk, Internet/Multimedia bis zu den angrenzenden Bereichen Telekommunikation und Werbung/Marktkommunikation. Eine wichtige Rolle im Rahmen möglicher Veranstaltungen sollte laut Ring die Aus- und Fortbildung spielen. Er betonte, daß Aus- und Fortbildung ein wesentlicher Faktor im Wettbewerb der Medienstandorte sei.

Der Verwaltungsratsvorsitzende der BLM, Senator Manfred Nüssel, dankte in seinem Grußwort allen am Bau Beteiligten und ging auf die Entstehungsgeschichte und den Umbau des ehemaligen Telekom-Gebäudes ein.

Im Mai 1996 hatte der Verwaltungsrat der BLM nach längeren Verhandlungen mit der "Deutschen Telekom Immobilien" dem Erwerb des 1988 errichteten Gebäudes zugestimmt. Nach Planung und Erteilung der Umbaugenehmigung wurde Anfang September 1997 mit dem Umbau begonnen, um das Gebäude für die besonderen Bedürfnisse der BLM herzurichten. Dabei wurden etwa 100 moderne Büro- und Arbeitsräume sowie 50 Funktionsräume geschaffen, einschließlich eines großen und kleinen Sitzungssaals, die sich um ein zentrales Foyer gruppieren. Die Hauptnutzfläche beträgt mit den technischen Betriebsräumen und Verkehrsflächen ca. 5.600 m2.

Senator Nüssel führte aus, daß die gesamten Maßnahmen einschließlich Erwerb und Umbau Aufwendungen in Höhe von ca. 39 Mio. DM verursacht hätten. "Stellt man die geschaffenen Werte und Nutzungsmöglichkeiten in Relation zu den entstandenen Kosten, so können wir aus heutiger Sicht sagen, daß die getroffenen Entscheidungen richtig waren", betonte der Verwaltungsratsvorsitzende.

Staatsminister Erwin Huber unterstrich in seiner Festrede die Bedeutung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien für den Freistaat: "Wie im Privatleben auch dokumentiert der Einzug ins eigene Haus zumeist, daß man Wurzeln geschlagen hat. Das neue, eigene Dienstgebäude der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien ist ein Zeichen für die Beständigkeit und Zukunftsorientierung dieser für das Medienland Bayern unverzichtbaren Institution."

Auch Dr. Reinhard Wieczorek, Referent für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München, unterstrich in seinem Grußwort die "gewachsene und weiter zunehmende Bedeutung der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien". Sie spiele nicht nur für Bayern eine wichtige Rolle, "sondern auch als Forum und Kommunikationszentrum für den Medienstandort München".