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Filmen in Bayern - Location Franken - Franken als Filmland: Eine Initiative des FFF Bayern

08.06.1999 | 6 / 1999

Franken als Drehort für Film- und Fernsehproduktionen besser zu positionieren war das Anliegen des FFF Bayern, der zu diesem Zweck Bürgermeister und ihre Beauftragten zu einem Workshop zu den BLM-Lokalrundfunktagen ´99 nach Nürnberg einlud.

Der FilmFernsehFonds Bayern (FFF) zu deren Gesellschafter der Freistaat Bayern, die Landeszentrale für neue Medien (BLM), der Bayerische Rundfunk, das ZDF sowie private Fernsehveranstalter gehören, fördert die Produktion von Kino- und Fernsehfilmen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, nicht nur qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten, sondern dienen darüber hinaus der Sicherung des Medienstandortes Bayern.

Das Location-Büro des FFF ist Produktionsfirmen bei der Suche nach interessanten Drehorten behilflich. In einer aktuellen Initiative, die bei den Lokalrundfunktagen ´99 in Nürnberg startete, wurde besonders die Location Franken herausgestellt.

In seiner Begrüßungsrede stellte FFF-Präsident Dr. Herbert Huber fest, daß Franken durchaus als Drehort schon funktioniere, wie der vom FFF geförderte Film "Grüne Wüste" von Anno Saul beweise. Der Film, der seine Uraufführung beim demnächst stattfindenden Filmfest München haben wird, wurde an 37 Tagen in Amorbach, Unterfranken gedreht, und brachte den örtlichen Betrieben einen zusätzlichen Umsatz von weit über 500.000.-Mark.

Mark-Oliver Dreher, Geschäftsführender Vorstand des Bundesverband Produktion referierte über die Anforderungen der Produktion an die Gemeinden und machte deutlich, was es bedeutet "Filmleute in der Stadt" zu haben. Daß Kooperation und Flexibilität dabei die Zauberworte für ein erfolgreiches Miteinander sind, wurde an praktischen Beispielen eindrucksvoll dargestellt.

Stefan Grosse-Grollmann, Filmemacher und Stadtrat in Nürnberg freute sich über das Engagement des FFF auch "fern von München" eine mit originellen Locations überreich ausgestattete Region in die Produktionsszene mit einzubeziehen. Er wies auch darauf hin, daß in Nürnberg einige qualifizierte Mitarbeiter für Film und TV leben und arbeiten würden, auf die Filmteams bei Dreharbeiten zurückgreifen könnten.

Anja Metzger vom Location-Büro erläuterte dann die verschiedenen Maßnahmen, die der FFF in der nächsten Zeit für eine bessere Kommunikation über Locations in Franken vorhabe. Ob Internet-Präsentation oder Motivposter, Handbuch oder Informationsfolder, die anwesender Vertreter der Kommunen boten dem FFF ihre Kooperation bei allen Maßnahmen an. Die intensive Diskussion machte auch deutlich, daß nur durch die Vermittlerfunktion des FFF Bayern die Gemeinden Chancen haben, in die Filmszene mit eingebunden zu werden.

In seinem Schlußresümee machte FFF-Geschäftsführer Dr. Klaus Schaefer deutlich, daß der FilmFernsehFonds Bayern diese Vermittlerfunktion gern und aktiv ausfüllen werde und daß die Veranstaltung wieder mal gezeigt habe, daß im Gespräch Kommunikationsbarrieren überwunden und in Nürnberg neue Wege für eine gemeinsame Arbeit gefunden wurden. Für die aktuelle Suche einer Filmproduktion nach einem Drehort mit "industriellem Background" wurden von den fränkischen Teilnehmern konstruktive Vorschläge gemacht, die der FFF der Produktionsfirma übermittelte.

Rückfragen (nur vom 8. bis 9. Juni):

Dr. Wolfgang Flieger
Tel: 0911/8606-643; -644
Fax: 0911/8606-647; -642