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BLM trauert um ihren ehemaligen Präsidenten Rudolf Mühlfenzl

17.01.2000 | 1 / 2000

Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) trauert um ihren ehemaligen Präsidenten Rudolf Mühlfenzl, der am frühen Sonntagmorgen im Alter von 80 Jahren gestorben ist. Rudolf Mühlfenzl war von 1986 bis 1989 Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien. In dieser Zeit hat er sich energisch für die Entwicklung der privaten Rundfunkangebote in Bayern eingesetzt. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag dabei im Aufbau des lokalen Hörfunks und lokalen Fernsehens. "Rudolf Mühlfenzl hat bayerische und deutsche Rundfunkgeschichte geschrieben. Er war ein Pionier sowohl des öffentlich-rechtlichen als auch des privaten Rundfunks. Es gibt wohl kaum eine zweite Persönlichkeit, die das in dieser Dichte von sich behaupten kann. Als erster Präsident der Landeszentrale war er ein Glücksfall für die BLM und die bayerischen Anbieter", so der Präsident der BLM, Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring zum Tod von Rudolf Mühlfenzl.

Rudolf Mühlfenzl war von 1948 bis 1983 Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks, von 1969 an als Chefredakteur Fernsehen. Von 1983 bis 1985 leistete er Aufbauarbeit im Münchner Kabelpilotprojekt als Geschäftsführer der Münchner Pilotgesellschaft für Kabelkommunikation, bevor er ab 1986 vier Jahre als Präsident der BLM amtierte. Von Oktober 1990 bis Ende 1991 war er Präsident der "Einrichtung" und in dieser Funktion zuständig für die Abwicklung des DDR-Rundfunks und dessen Überführung in demokratische Strukturen.

Noch am 1. Dezember 1999 hatte Rudolf Mühlfenzl im Beisein seiner Familie, Freunde und hochkarätiger Gäste vor allem aus der Medienbranche seinen 80. Geburtstag in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien gefeiert.