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Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring einziger Kandidat für die Wahl des Präsidenten der Landeszentrale

31.05.2001 | 35 / 2001

Der Vorsitzende des Medienrats der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Klaus Kopka, hat in der Sitzung des Medienrats am 31. Mai 2001 bekannt gegeben, dass Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, seit Juli 1989 amtierender Präsident der BLM, als einziger Kandidat aus den Reihen des Medienrats für die Neuwahl des Präsidenten vorgeschlagen wurde. Die Neuwahl findet am 19. Juli 2001 durch den Medienrat statt.

In seiner Begründung führte der Vorsitzende des Medienrats folgendes aus:

"Ich habe Herrn Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring nun schon drei Mal, nämlich am 29. Juli 1989, am 17. Juli 1993 und am 19. Juni 1997 als Präsident vorgeschlagen - und an diesem Vorschlag möchte ich auch für das nunmehr anstehende Wahlverfahren festhalten.

Wenn ich ihn heute erneut vorschlage, so hat das seine Gründe: Prof. Ring ist dem Medienrat und dem Verwaltungsrat der Landeszentrale ein verlässlicher und überzeugender Partner. Beide Gremien - Medienrat und Verwaltungsrat - haben mit Prof. Ring vertrauensvoll zusammengearbeitet und gemeinsam medienpolitische Ergebnisse für Bayern erzielt, die sich sehen lassen können.

Daran hat sich in den letzten vier Jahren nichts geändert; Prof. Ring hat in dieser Zeit unverändert hervorragende Arbeit geleistet, und das in einem zunehmend schwieriger werdenden medienpolitischen und medienrechtlichen Umfeld. Seine Fähigkeit, komplizierte Sachverhalte zu bewältigen und umzusetzen, seine Durchsetzungsfähigkeit, sein Umgang mit Beteiligten und seine Überzeugungskraft haben den ausgezeichneten Ruf der Landeszentrale in Bayern und weit darüber hinaus weiter gefestigt. Im Konzert der Landesmedienanstalten hat Prof. Ring eine führende Stimme. Im Jugendschutz, den er als Vorsitzender der Gemeinsamen Stelle vertritt, hat er, dies ist aus bayerischer Sicht besonders erfreulich, die Positionen des Medienrats zu Fragen der Programmentwicklung und des Jugendschutzes als besonderes Anliegen engagiert vertreten. Das gilt in gleicher Weise für die Initiativen im Bereich der Aus- und Fortbildung, aus denen der Standort Bayern Kapital schlagen kann.

Ich sagte es schon: Die Zusammenarbeit zwischen Medienrat, Verwaltungsrat und Prof. Ring funktioniert. Wir wissen, Prof. Ring ist ein überzeugter Verfechter eines pluralen Gremiums als Vertretung der gesellschaftlich relevanten Gruppen und Kräfte. Insoweit stimmt meine frühere Aussage: "Ring ist ein Gremienpräsident" nach wie vor - das kann ich gerade aus meinen Erfahrungen bei den Sitzungen der Gesamtkonferenz der Landesmedienanstalten besonders bestätigen.

Ich bin überzeugt, dass der Medienrat, die BLM und der Medienstandort Bayern mit Prof. Ring den besten Sachwalter ihrer Interessen haben, den sie sich wünschen können, und von dieser Überzeugung getragen schlage ich zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Medienrat Prof. Ring erneut zur Wiederwahl vor. Ich bitte Sie, ihm am 19.07.2001, wenn die Wahl des Präsidenten ansteht, erneut das Vertrauen zu schenken. Wir haben einen guten Präsidenten und dabei soll es bleiben."