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Nach Insolvenzantrag von Oberfranken TV: BLM schreibt regionales Fenster- und Kabelfernsehprogramm neu aus

13.05.2002 | 20 / 02

Nachdem der Regional-Fernsehsender Oberfanken TV beim Amtsgericht Hof die Insolvenz beantragt hat, wird die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) die Übertragungskapazitäten für die Planungsregionen 4 (Oberfranken West), 5.1 (Oberfranken Ost) und 5.2 (Bayreuth, Kulmbach) neu ausschreiben. Die Neuorganisation in der Region Oberfranken soll zügig vorangetrieben werden. Geplant ist, die Ausschreibung noch in dieser Woche zu veröffentlichen.

Die BLM bedauert, dass die Insolvenz nicht vermieden werden konnte, sieht aber im Insolvenzverfahren auch die Chance auf einen Neuanfang. Vor allem die Sicherung der etwa 35 Arbeitsplätze bei Oberfranken TV sollte jetzt Priorität haben, betont BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring. Er stimmt Oberfranken-TV-Geschäftsführer Norbert Kießling in der Einschätzung zu, dass "durch die Insolvenz der Weg für eine stabile Neuorganisation und eine umfassende Sanierung des Senders" geebnet werden könnte. Die BLM wolle in diesem Sinne das Organisationsverfahren für das regionale Fenster- und Kabelfernsehprogramm in Oberfranken forcieren.