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Fortbestand der AFK-Projekte gesichert

24.10.2002 | 52 / 2002

Mit Befriedigung hat der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der AFK GmbH die Zustimmung des Medienrates zum Nachtragshaushalt 2002 aufgenommen. Durch den Nachtragshaushalt wird es u. a. der BLM möglich, sich an der Abdeckung von Verlusten zu beteiligen, die im laufenden Jahr bei der AFK GmbH in Höhe von 339.000 € durch die missglückte Veranstaltung eines so genannten "Tigerenten-Rennens" als Fund-Raising-Aktion entstanden sind.

Die Verluste sollen vor allem durch ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 160.000 € und einmalige Sonderzahlungen der Gesellschafter in Höhe von 175.000 € aufgefangen werden. Als Hauptgesellschafter der AFK GmbH mit 62 % wird die BLM das Gesellschafterdarlehen voll übernehmen und den Löwenanteil der Sonderzahlungen tragen. Professor Ring bedankt sich aber auch bei den über 20 anderen Gesellschaftern der AFK GmbH die, obwohl häufig selbst in schwieriger wirtschaftlicher Situation, bereit sind, sich entsprechend ihrer Gesellschaftsanteile an den Sonderzahlungen zu beteiligen. Die Gesellschafter sind sich einig, dass das Gesellschafterdarlehen durch Einsparungen zurückgeführt werden muss.

Über die AFK GmbH werden zwei Aus- und Fortbildungskanäle für Hörfunk in München und Nürnberg und ein Aus- und Fortbildungskanal für Fernsehen in München finanziert. An den drei AFK-Vereinen als Träger der Kanäle sind zahlreiche Aus- und Fortbildungsinstitutionen in Bayern beteiligt. Die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den AFK-Projekten haben erfolgreich Anschluss-Ausbildungsplätze und Anstellungsverträge sowohl bei öffentlich-rechtlichen als auch bei privaten Hörfunk- und Fernsehsendern erhalten. Die in den drei AFK-Projekten außerdem etablierten praktischen medienpädagogischen Ausbildungen haben in den letzten fünf Jahren mehrere Hundert Jugendliche an die Gestaltung von Hörfunk- und Fernsehprogrammen herangeführt.

Prof. Dr. Ring: "In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist fundierte Aus- und Fortbildung wichtiger denn je. Daher ist es sehr erfreulich, dass die erfolgreichen AFK-Projekte auf gesicherter finanzieller Basis weiterarbeiten können."