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Gemeinsame Erklärung der BLM und der LFM / Landesmedienanstalten brauchen angemessene Finanzierung

16.09.2004 | -

Die Finanzierung der Landesmedienanstalten war Thema eines Informations­austausches zwischen dem Medienrat und dem Verwaltungsrat der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Medienkommission der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), der am 9. September 2004 stattfand.

 

Dabei erläuterten der Vorsitzende der Medienkommission der LfM, Wolfgang Hahn-Cremer, und LfM-Direktor Prof. Dr. Norbert Schneider die Struktur und die Aufgabenstellung ihrer Medienanstalt. Der Medienratsvorsitzende der BLM, Dr. Erich Jooß, und BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring stellten ihrerseits die Anforderungen an die BLM dar.

 

Alle Beteiligten waren sich darin einig, dass die Landesmedienanstalten angesichts ihrer wichtigen Aufgaben wie Digitalisierung, Jugendmedienschutz und Förderung von Medienkompetenz eine angemessene Finanzierung brauchen. Wenn die Landesmedienanstalten, wie es derzeit aussieht, an der Erhöhung der Rundfunk­gebühr nicht wie bisher beteiligt werden, hat dies insbesondere auf die Digitalisierung (DAB, DVB-T, usw.) negative Auswirkungen. Diese kann dann nicht mehr, wie vorgesehen und von der Politik gewünscht, ausreichend gefördert werden.

 

Die BLM und die LfM fordern die politisch Verantwortlichen auf, daraus die Konsequenzen zu ziehen und bei der Entscheidung über die Gebührenhöhe die Kosten der Digitalisierung angemessen zu berücksichtigen. BLM und LfM halten einen Digitalisierungsfonds für den privaten Rundfunk für dringend geboten.

 

 

Kontakt bei Rückfragen:

Bettina Pregel, Tel. 089/63808-318, e-mail: bettina.pregel@blm.de (BLM)

Dr. Peter Widlok, Tel. 0211/77007141, e-mail: pwidlok@lfm-nrw.de (LfM)

 

Diese Informationen finden Sie auch im Internet unter www.lfm-nrw.de und www.blm.de