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Ostbayerische Fernsehsender setzen Magazinreihe "Perspektive Europa – Wir überschreiten Grenzen" fort

17.02.2005 | 09 / 2005

Die ostbayerischen lokalen Fernsehsender TV Oberfranken, Oberpfalz TV, TVA Regensburg, Donau TV und Tele Regional Passau 1 setzen die im vergangenen Jahr gestartete gemeinsame Magazinreihe "Perspektive Europa – Wir über­schreiten Grenzen" auch im Jahr 2005 fort. Die 25 Einzelsendungen, die von allen Sendern jeweils 14tägig am Sonntag ausgestrahlt werden, beschäftigen sich mit Themen, die sowohl für Menschen in Ostbayern als auch diesseits der deutsch-tschechischen Grenze wichtig und interessant sind. Thematische Schwerpunkte sind die Bereiche Wirtschaft, Arbeit, Soziales, Jugend, Kultur, Tourismus, Kirche sowie Natur- und Umweltschutz. Ziel des Projekts ist es, das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen den Grenzregionen zu verbessern. Die Beiträge werden synchronisiert auch von den drei lokalen Fernsehstationen ZAK TV Pilsen, TV DUHA und RT 1 in Westböhmen ausgestrahlt.
 
Fünfzig Prozent (300 Tsd. Euro) der Produktionskosten werden auch in diesem Jahr aus Mitteln der EU-Gemeinschaftsinitiative INTERREG IIIA für den bayerisch-tschechischen Grenzraum gefördert, die vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie verwaltet werden. Der über die BLM gestellte Antrag wurde von der Bezirksregierung von Niederbayern bearbeitet und nach einem positiven Votum des Bayerisch-Tschechischen Lenkungsaus­schusses unter Vorsitz des Bayerischen Wirtschaftsministeriums im Dezember 2004 bewilligt. Neben der Förderung aus EU-Mitteln werden mehr als 15 Prozent (100 Tsd. Euro) der Produktionskosten zusätzlich aus Programmfördermitteln der Landeszentrale übernommen. Das verbleibende Drittel wird von den Sendern selbst zur Verfügung gestellt. Insgesamt hat das Projekt ein Volumen von 600.000 Euro.
 
Die drei tschechischen Sender planen in diesem Jahr ein ähnliches Projekt und haben mittlerweile einen Förderantrag bei den entsprechenden Stellen ihres Landes gestellt.
 
BLM-Präsident Ring begrüßte ausdrücklich die Fortsetzung dieses Projekts, das viel zur Verständigung der Menschen diesseits und jenseits der Grenze beitragen könne, und ein hervorragendes Beispiel sei für die Integrationsfunktion des lokalen Fernsehens.