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Lokalfernsehen künftig auch in der Region Ulm/Neu-Ulm: BLM und LfK starten länderübergreifendes Fernsehprojekt

27.04.2005 | 24

Mit dem Abschluss einer gemeinsamen Verwaltungsvereinbarung in Ulm haben die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) die Voraussetzung für die Aus­schreibung eines länderübergreifenden regionalen Fernsehsenders im Raum Ulm/Neu-Ulm geschaffen. Das Verbreitungsgebiet umfasst die Stadt- und Land­kreise Ulm, Neu-Ulm, Alb-Donau-Kreis, Biberach, Heidenheim und den Ostalbkreis. Dem künftigen Veranstalter steht hierfür ein analoger Kabelplatz zur Verfügung. Darüber hinaus wird das Regionalmagazin des zugelassenen Veranstalters auch als RTL-Fenster im Kabelnetz Neu-Ulm verbreitet werden.
 
„Mit dieser gemeinsamen Ausschreibung schaffen wir gute Ausgangsbedingungen für ein wirtschaftlich tragfähiges und programmlich ganz auf die Region ausge­richtetes Fernsehprogramm“, so Thomas Langheinrich, Präsident der LFK bei der Auftaktveranstaltung im Haus der Wirtschaft vor zahlreichen Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Medien. „Nachdem sich sowohl in Bayern als auch in Baden-Württemberg das private lokale und regionale Fernsehen schon in vielen Regionen gut etabliert hat und einen wichtigen Vielfaltsbeitrag leistet, freuen wir uns sehr, dass wir mit diesem gemeinsamen Fernsehprojekt nun auch den Raum Ulm/Neu-Ulm mit regionalem Fernsehen versorgen können“, so Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring, Präsident der BLM.
 
Welche Bedeutung ein Fernsehsender als Stimme der Region auch für die beiden Städte Ulm und Neu-Ulm haben kann, machten die Oberbürgermeister Ivo Gönner und Gerold Noerenberg und der Ulmer IHK-Präsident Dr. Peter Kulitz in ihren Grußworten deutlich. Gerade für eine länderübergreifende Region kann ein eigener Fernsehsender viel zur Identifikation und Darstellung des Kommunikations- und Wirtschaftsraums beitragen. Mit der Ausrichtung auf die Regionen Ostwürttemberg und Donau-Iller wird mit über 180.000 versorgten Kabel-Haushalten die Grundlage für einen leistungsfähigen Sender geschaffen, der auch programmlich den Beson­derheiten der einzelnen Städte und Gemeinden von Aalen, Heidenheim, Ulm, Neu-Ulm bis Biberach gerecht werden kann.

Die Ausschreibung wird von der LFK durchgeführt und in Baden-Württemberg und Bayern in Kürze veröffentlicht. Über die Zulassung bzw. die Zuweisung der Kabelkapazitäten entscheiden die Gremien der LFK und BLM. Ziel ist es, für den länderüberschreitenden Kommunikations- und Wirtschaftsraum einen einheitlichen Fernsehanbieter zu bestimmen. Als Ende der Bewerbungsfrist ist der 31.08.2005 vorgesehen. Die Lizenzentscheidung soll noch 2005 erfolgen.

Die Ausschreibung steht mit der Veröffentlichung im Staatsanzeiger Baden-Württemberg, die noch im Mai erfolgen wird, auch zum Download  unter www.blm.de und www.lfk.de bereit.
 
 
Bei Fragen stehen Ihnen Dr. Wolfgang Flieger (BLM), Tel. 089 / 638 08-313 und Dr. Angela Frank (LfK), Tel. 0711 / 669 91-24 zur Verfügung.