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Computerspiele, Videoportale oder Chats: Microsoft und BLM unterstützen Lehrer bei Medienarbeit in der Schule

28.04.2008 | 26 / 2008

Auf der Höhe der Zeit: In den neuen Medien spiegelt sich das reale Leben mit all seinen positiven und negativen Seiten wider. Dazu gehören Gefahren und Risiken, denen Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Internet ausgesetzt sind. Pädagogen sollten daher in diesem Bereich als kompetente Begleiter der Heran­wachsenden auftreten können.
 
Mit dem Ziel, Schulen in Bayern aktiv bei der Förderung von Medienkompetenz zu unterstützen, gehen die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) und die Microsoft Deutschland GmbH gemeinsame Wege. In einem ersten Schritt stellen sie neue Materialien für die Medienarbeit in Schulen zur Unterrichtsvorbereitung vor. Ziel ist es, insbesondere einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet und Computer­spielen zu vermitteln. Die Initiative wird vom Bayerischen Staats­ministerium für Unterricht und Kultus unterstützt.
         
Zur Jahrestagung für Medienpädagogisch-informationstechnische Beratungslehr­kräfte (MIBs), die vom 28. bis 30. April an der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen stattfindet, werden folgende Materialien präsentiert und verteilt:
 
Das im Rahmen der Initiative „Sicherheit macht Schule“ von Microsoft erstellte „Dossier: Jugendmedienschutz. Verantwortungsvolle Medien­nutzung“. Die Initiative unterstützt Schulen aktiv bei der Förderung des Bewusstseins für Sicherheit und Schutz der Privatsphäre im Internet. Lehrer werden über die Webseite www.sicherheit-macht-schule.de mit konkreten Unterrichts­vorschlägen und Fortbildungsmaterialien versorgt. Schüler und auch ihre Eltern werden für die Risiken von Internet und neuen Medien sensibilisiert.
 
Die DVD „Digitale Spielwelten. Computer- und Videospiele als Unterrichts­thema“. Mit ihr möchte die BLM Lehrern die Möglichkeit bieten, sich im Bereich der Computer- und Videospiele zu orientieren. Ziel ist es, Lehrer über Chancen und Risiken von digitalen Spielwelten aufzuklären.
Mit der Aktion für die MIBs setzen Microsoft und BLM die bei der Pressekonferenz anlässlich des Safer Internet Days 2008 angekündigten Maßnahmen zur Ver­mittlung von Medienkompetenz im Schulalltag in die Tat um. MIBs sind in Bayern etwa 120 Lehrkräfte, die speziell auf dem Gebiet der Medienkompetenz ausgebildet und zertifiziert sind. Sie beraten bayernweit Lehrer aller Schularten in den Bereichen Mediendidaktik, Medienerziehung und Medientechnik. Durch die Beratung sollen die Qualität des Unterrichts, das selbstverantwortliche Lernen durch die Nutzung von Medien, insbesondere von digitalen Medien und der Telekommunikation, weiter verbessert werden.
 
„Wir führen hier in Bayern eine durchaus kritische Diskussion zum Thema Computerspiele. Daneben ist es aber auch wichtig, sich dem Thema aus der medienpädagogischen Perspektive zu nähern. Da multimediale Spiele zum festen Bestandteil der Alterskultur von Kindern und Jugendlichen geworden sind, ist es unabdingbar, dass sich nicht nur Eltern, sondern auch Pädagogen und Bildungsinstitutionen diesem Thema verstärkt widmen,“ so BLM-Präsident und Vorsitzender der Kommission Jugendmedienschutz Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring.
 
„Die Erziehung zum kompetenten Umgang mit neuen Medien und Inhalten ist eine Herausforderung, der sich Lehrer und Eltern heute sehr konkret zu stellen haben“, bestätigte Tom Köhler, Direktor Sicherheitsstrategie und Kommunikation bei Microsoft Deutschland. „Wir bieten in dem Workshop Materialien an, die durch Vermittlung der MIBs, so hoffen wir, in den Bayerischen Schulen intensiv und effektiv zum Einsatz kommen werden.“
 
Diese Informationen finden Sie auch unter: www.sicherheit-macht-schule.de
 
Kontakt:
Dr. Wolfgang Flieger, Tel. (089) 63 808-313, wolfgang.flieger@blm.de

Thomas Baumgärtner, Tel. (089) 3176 -5000, thomba@microsoft.com