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Herausforderung Medienversorgung im ländlichen Raum - Medienrat der BLM tauscht mit LFK Erfahrungen aus

24.06.2008 | 45 / 2008

Aufgrund der regionalen Strukturen der Flächenländer Bayern und Baden-Württem­berg bedarf der lokale und regionale private Rundfunk im Vergleich zu anderen Bundesländern einer dauerhaften Absicherung. Darum müssen  zukünftig neue Möglichkeiten der Finanzierung geprüft werden, um vor allem lokales und regio­nales  Fernsehen als wichtigen Kommunikationsfaktor auch in strukturschwächeren Regionen am Leben zu erhalten. Das ist das Ergebnis eines Erfahrungsaustauschs zwischen den Mitgliedern des Medienrates der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) Baden-Württemberg. „Vor dem Hintergrund, dass  im Jahr 2009 in Bayern die Finanzierung von lokalem Fernsehen aus staatlichen Mitteln ausläuft, zeigen Länder wie die Schweiz und Österreich neue Wege in der Unterstützung regionaler Medien“, so der Präsident der BLM, Prof. Wolf-Dieter Ring. In diesen Ländern werden private lokale Angebote, die unter erschwerten Bedingungen im Rahmen eines Grundauftrages Informations­sendungen ausstrahlen und damit zum Gemeinwohl beitragen, finanziell unterstützt.

Einig waren sich die BLM und LFK, dass der ländliche Raum nicht von der technischen Entwicklung abgeschnitten werden dürfe. „Gerade das Breitband-Internet, das auch zunehmend zum Rundfunk-Übertragungsweg wird, entwickelt sich zur der Lebensader der Flächenländer Bayern und Baden-Württemberg. Darum ist es sinnvoll zu testen, ob einige von der Internet-Versorgung abge­schnittenen Orte über nicht genutzte Rundfunk-Frequenzen via Funk-Internet versorgt werden können“, so LFK-Präsident Thomas Langheinrich.
 
 
 
 
>> Kontakt: Dr. Wolfgang Flieger, Tel. (089) 63808-313, wolfgang.flieger@blm.de