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Digitalisierung des Fernsehens in Bayern schreitet voran - Satellit baut seinen Vorsprung als verbreitetster Empfangsweg aus

05.09.2012 | 59 / 2012

78,5 Prozent der bayerischen TV-Haushalte empfangen mittlerweile digitales Fernsehen. Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Digitalisierungsgrad immerhin um 13,6 Prozent erhöht. Damit liegt Bayern beim Digitalisierungsgrad der Fernsehversorgung knapp über dem bundesweiten Durchschnitt von 77,8 Prozent, wie aus den regionalen Zahlen des Digitalisierungsberichts 2012 hervorgeht, den die Medienanstalten gestern in Berlin präsentiert haben.

Einen großen Schub hat die Digitalisierung durch die Abschaltung des analogen Satellitensignals zum 30. April dieses Jahres erhalten. 2011 hatte der Digitalisierungsgrad der Satelliten-Haushalte in Bayern noch bei 84,1 Prozent gelegen. 2,907 Mio. Haushalte im Freistaat Bayern empfangen die TV-Programme nunmehr digital über Satellit. Dies ist ein Zuwachs von 0,620 Mio. Haushalte bzw. 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Der Satellit bleibt damit der bevorzugte TV-Empfangsweg in Bayern. Der Anteil der bayerischen TV-Haushalte, die über Satellit empfangen, stieg von 49,2 Prozent in 2011 auf 51,6 Prozent in 2012. Gleichzeitig fiel der Anteil des Kabel-Empfangs in den TV-Haushalten von 48,7 auf 45,6 Prozent sowie der des DVB-T-Empfangs von 8,9 auf 8,5 Prozent. Fernsehen über die DSL-Leitung empfangen in 2012 immerhin 3,4 Prozent der bayerischen TV-Haushalte. In 2011 waren es noch 2,3 Prozent. Der einzige Übertragungsweg, der noch analogen Empfang ermöglicht, ist das Kabel. Aber auch hier schreitet die Digitalisierung voran: Während 2011 nur 39,4 Prozent der Kabel-Haushalte in Bayern digitalisiert waren, sind es in 2012 bereits 46,5 Prozent bzw. 1,194 Mio. Haushalte.

Hintergrund: Seit 2005 veröffentlichen die Medienanstalten mit dem Digitalisierungsbericht einen jährlichen Bericht mit Daten zum Stand der Digitalisierung auf den verschiedenen Rundfunkübertragungswegen. Die Daten für den Digitalisierungsbericht 2012 wurden von TNS Infratest zwischen dem 16. Mai und dem 30. Juni 2012 erhoben. Dazu wurden computergestützte Telefoninterviews in 8000 deutschen TV-Haushalten zur Geräteausstattung und zum Fernsehempfang durchgeführt.
 

>> Kontakt: Johannes Kors, Tel. (089) 63808-310, johannes.kors@blm.de
 

 Den Vergleich bundesweit - Bayern finden Sie hier zum Download:

Digitalisierung_-_Vergleich_bundesweit_-_Baye... (PDF, 399 KB)