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FAB 2015: Weitere Zuschauergewinne für Lokalfernsehen über DVB-S - ANTENNE BAYERN beim Hörfunk weiter vorne 83 Prozent der bayerischen Bevölkerung nutzen digitales Fernsehen, 80 Prozent Internet, 10 Prozent Digital Radio (DAB)

30.06.2015 | 40_L / 2015


Nach den Ergebnissen der Funkanalyse Bayern 2015 erreichen die bayerischen Lokalradio-Programme eine Tagesreichweite von 28,5 Prozent an einem durchschnittlichen Werktag und damit 3,2 Mio. Personen ab 10 Jahren in Bayern. Die höchste Tagesreichweite aller bayerischen Radioprogramme erzielt auch in diesem Jahr wieder ANTENNE BAYERN mit 34,0 Prozent (3,8 Mio. Hörer).
 
Die Programme des Bayerischen Rundfunks erzielen an einem durch­schnittlichen Werktag folgende Tagesreichweiten: Bayern 1  26,6 Pro­zent, Bayern 3  21,9 Prozent, B 5 aktuell  6,5 Prozent, Bayern 2  5,1 Prozent sowie BR-Klassik 1,8 Prozent.
 
Die bayerischen lokalen Fernsehprogramme erreichen täglich 879.000 Zuschauer ab 14 Jahren und damit 42.000 mehr als im vergangenen Jahr. Das bayernweite Fensterprogramm Sat.1 Bayern, das an Werk­tagen von 17:30 bis 18:00 Uhr auf Sat.1 ausgestrahlt wird, kommt auf durch­schnittlich 281.000 Zuschauer ab 14 Jahren und konnte damit im Vergleich zum vergangenen Jahr 16.000 Zuschauer hinzugewinnen.
 
Diese Ergebnisse gehören zu den wichtigsten Resultaten der heute veröffentlichten Funkanalyse Bayern 2015, die im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) und der bayerischen Anbieter von TNS Infratest MediaResearch durchgeführt wurde. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden von Januar bis März 2015 repräsentative Daten zur Hörfunknutzung bei insgesamt 23.365 Personen ab 10 Jahren telefonisch-computergestützt (CATI) erhoben und ausgewertet. Zusätzlich zur Hörfunkerhebung wurden weitere 15.581 Befragungen zum Zuschauerverhalten und zur Empfangbarkeit der Fernsehprogramme in Bayern durchgeführt.
 
Internet-Nutzung auf 79,6 Prozent gestiegen
Gegenüber der Funkanalyse Bayern 2014 hat sich die Nutzung des Internet weiter erhöht. 79,6 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren gegenüber 78,6 Prozent im Vorjahr nutzen das Internet mindestens einmal pro Woche. In der Altersgruppe der 14- bis 49-Jährigen ist mit 95,2 Prozent fast jeder Internetnutzer (Vorjahr: 95,5 Prozent). Regelmäßig nutzen das Internet inzwischen 67,5 Prozent der Gesamt­bevölkerung ab 10 Jahren, d.h. an 4 bis 7 Tagen pro Woche (Vorjahr: 65,5 Pro­zent).
 
Wie im Vorjahr wurde bei der Funkanalyse Bayern die private Internetnutzung im Tagesverlauf detailliert erhoben. An einem durchschnittlichen Werktag wird das Internet von 32,7 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren privat genutzt (Vorjahr 34,8 Prozent). Die durchschnittliche private Internet-Nutzungsdauer pro Werktag liegt wie im Vorjahr bei 52 Minuten. Bei den 10- bis 19-Jährigen nutzen 64,6 Pro­zent (Vorjahr 58,6 Prozent) an Werktagen das Internet. Mit einer durchschnitt­lichen Nutzungsdauer von 114 Minuten pro Tag (Vorjahr 85 Minuten) nutzte diese Alters­gruppe das Internet am längsten. Es folgen die 20- bis 29-Jährigen mit einer Tagesreichweite von 47,8 Prozent und einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 96 Minuten pro Tag.
 
Beim Vergleich der Mediennutzung im Tagesverlauf zeigt sich, dass der Hörfunk im Tagesverlauf von 5 Uhr morgens bis etwa 20 Uhr weiterhin deutlich stärker genutzt wird als das Internet. Bei den 10- bis 19-Jährigen liegt aber das Internet bereits ab ca. 14.30 Uhr durchgängig vor dem Hörfunk.
 
Digital Radio erreicht 10 Prozent der Bevölkerung
Die Verbreitung von Digital Radio (DAB) gewinnt in Bayern weiter an Bedeutung. Immerhin 10,2 Prozent der bayerischen Bevölkerung (1.140.000 Personen ab 10 Jahren) verfügen inzwischen über mindestens ein DAB-Empfangsgerät. Ein DAB-Empfangsgerät in der Wohnung haben 8,4 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Bayern, ein DAB-Radio im Auto 4,9 Prozent. Immerhin 3,6 Prozent der Bevölkerung geben an, DAB-Programme täglich zu hören. Dies entspricht rund 400.000 Per­sonen ab 10 Jahren in Bayern.
 
Hauptübertragungsweg für Internetradio sind der PC bzw. Notebook (22,0 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren). Über ein sogenanntes IP-Radio-Empfangsgerät verfügen 9,9 Prozent der Bevölkerung. 13,8 Prozent nutzen Internetradio über Handy. 39,0 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren haben schon einmal Radio über das Internet gehört. 19,3 Prozent der bayerischen Bevölkerung hören inzwischen mindestens einmal pro Woche Radio via Internet.
 
85 Prozent der bayerischen Bevölkerung nutzen digitales Fernsehen
85,4 Prozent der Bevölkerung in Fernsehhaushalten in Bayern (plus 5,7 Prozent-punkte gegenüber dem Vorjahr) verfügen bereits über mindestens eine digitale Empfangsmöglichkeit entweder via Satellit, Kabel, DVB-T oder DSL. Während der terrestrische Übertragungsweg und die Satellitenverbreitung inzwischen komplett digitalisiert sind, liegt der Digitalisierungsgrad 2015 im Kabel erst bei 54,5 Prozent.
 
Bezogen auf die Bevölkerung in Fernsehhaushalten in Bayern ist der Empfang über Breitbandkabel um 4,1 Prozentpunkte auf 37,0 Prozent zurückgegangen, während der Satellitendirektempfang um 3,9 Prozentpunkte auf 57,3 Prozent angestiegen ist. Ausschließlich über digitale terrestrische Frequenzen werden die Fernsehpro-gramme von 2,7 Prozent der bayerischen Bevölkerung ab 14 Jahren in Fernseh-haushalten empfangen (Vorjahr 2,9 Prozent). Der TV-Empfang über DSL konnte im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent der Bevölkerung in Fernsehhaushalten zulegen.
 
Zuschauerpotenzial des lokalen Fernsehens steigt
Das Reichweitenpotenzial von Lokal TV über DVB-S ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 396.000 Personen auf 5,989 Mio. Personen ab 14 Jahren angestiegen. Das theoretische Empfangspotenzial für Lokal TV über Kabel, DVB-S und DVB-T liegt wie im Vorjahr bei 92 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren (9,8 Mio. Personen). Zudem wissen immerhin 80,3 Prozent der bayerischen Bevölkerung in Fernseh­haushalten, dass sie mit ihrem Fernsehgerät mindestens ein Lokal TV-Programm empfangen können.
 
Zum Weitesten Seherkreis der Lokalfernsehprogramme zählen rund 2,9 Millionen Zuschauer ab 14 Jahren in Bayern. Somit sehen insgesamt 28,0 Prozent der Bevölkerung in TV Haushalten ab 14 Jahren im Verlauf von 14 Tagen lokale Fern­sehangebote, in Kabelhaushalten sind es sogar 38,1 Prozent aller potenziellen Zuschauer (ca. 1,54 Mio. Personen ab 14 Jahren).
An einem durchschnittlichen Werktag Montag bis Freitag erreichen die lokalen Fernsehprogramme 8,2 Prozent der Bevölkerung in Bayern. Dies entspricht 879.000 Personen ab 14 Jahren und einem Zuwachs von 42.000 Zuschauern im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Zuwachs ist vor allem auf die DVB-S-Verbreitung zurück zu führen. Gegenüber dem Vorjahr ist die DVB-S-Reichweite um rund 40 Prozent auf 340.000 Zuschauer angestiegen. In Kabelhaushalten liegt die Reichweite der lokalen TV-Stationen bei 12,5 Prozent (508.000 Zuschauer Mo-Fr). Damit stehen die lokalen Fernsehprogramme im Kabel noch vor RTL II, n-tv, N24, kabel eins, SPORT1 und vielen anderen auf einem guten 8. Rangplatz hinter ARD, ZDF, RTL, dem Bayerischen Fernsehen, ProSieben, Sat.1 und VOX.
 
671.000 Zuschauer der bayerischen Lokalprogramme haben mittlerweile auch schon die Gelegenheit genutzt, auf einer der Internetseiten der Lokalsender Videobeiträge abzurufen. Der Weiteste Nutzerkreis (Nutzung innerhalb der letzten 14 Tage) liegt bei 101.000 Zuschauern.
 
TVA Ostbayern Spitzenreiter bei prozentualer Reichweite in Empfangshaushalten, DONAU TV führend beim Marktanteil im RTL-Fenster
Bezogen auf die jeweiligen Empfangshaushalte führt TVA Ostbayern (Regensburg) mit 16,4 Prozent Tagesreichweite vor allgäu.tv (Kempten) mit 15,7 Prozent die Rangreihe der erfolgreichsten Lokal TV Sender an. Gute Reichweitenergebnisse erzielen auch Oberpfalz TV (Amberg/Weiden) mit 15,1 Prozent, Donau TV aus Deggendorf mit 13,7 Prozent und TV Oberfranken (Hof) mit 13,1 Prozent (Mo-Fr, Personen ab 14 Jahren in Empfangshaushalten in den jeweiligen Versorgungs­gebieten).
 
Spitzenreiter unter den lokalen RTL-Fensterprogrammen in der Sendezeit von Montag bis Freitag, 18:00 bis 18:30 Uhr ist DONAU TV mit einem Marktanteilswert von 39,5 Prozent (Bevölkerung ab 14 Jahren in RTL-Fensterhaushalten) vor main.tv mit 32,5 Prozent. Herausragende Marktanteile erzielen hier zudem allgäu.tv mit 23,9 Prozent, TVA Ostbayern mit 23,7 Prozent, TV touring Schweinfurt mit 23,4 Prozent und Oberpfalz TV mit 22,3 Prozent. Im bayernweiten Durchschnitt beläuft sich der Marktanteil der Lokalprogramme in der Fensterzeit auf 15,3 Prozent. Damit haben sich die lokalen Fernsehprogramme in der Sendezeit von 18.00 bis 18.30 Uhr wiederum vor allen anderen Fernsehprogrammen positioniert.
 
münchen.tv/RTL München Live erreicht mit 146.000 Personen ab 14 Jahren in Bayern im Lokalsendervergleich nach wie vor die meisten Zuschauer pro Tag (Montag bis Freitag) gefolgt von Franken Fernsehen in Nürnberg mit 99.000 Zuschauern und TV Oberfranken in Hof mit 96.000 Zuschauern. a.tv - Fernsehen für Augsburg und Schwaben und Oberpfalz TV erreichen mit 84.000 bzw. 67.000 Personen ebenfalls beachtliche Zuschauerzahlen.
 
Das landesweite Fensterprogramm "Sat.1 Bayern" erzielte bezogen auf die Bevölkerung ab 14 Jahren in den Sat.1-Fensterhaushalten in seiner Sendezeit Montag bis Freitag von 17:30 bis 18:00 Uhr einen Marktanteil von 12,4 Prozent und liegt damit über dem Senderschnitt des nationalen Sat.1 Programms in der Sendezeit von 17:00 bis 23:00 Uhr (Marktanteil Sat.1 national 5,8 Prozent). Die absolute Zuschauerzahl von Sat.1 Bayern hat sich um 16.000 Zuschauer auf 281.000 Zuschauern ab 14 Jahren erhöht (Tagesreichweite, Bayern gesamt, Montag bis Freitag).
 
Private Radiosender vor BR
Die Reichweite für Radiohören insgesamt ist an einem durchschnittlichen Werktag um 2,3 Prozentpunkte auf 86,4 Prozent zurückgegangen. Auch bei der Radiohör­dauer gab es einen Rückgang um acht Minuten auf 233 Minuten an einem Werktag bei der Bevölkerung ab 10 Jahren. Von dieser Hördauer entfällt auf ANTENNE BAYERN mit 62 Minuten ein Marktanteil von 26,4 Prozent gefolgt von Bayern 1 mit 58 Minuten Hördauer und einem Marktanteil von 25,0 Prozent. Die Lokalradios erreichten mit einer Hördauer von 43 Minuten einen Marktanteil von 18,5 Prozent. Auf Bayern 3 entfällt mit 31 Minuten ein Marktanteil von 13,5 Prozent. Zusammengenommen erreichen die bayerischen Privatprogramme einschließlich Rock Antenne (Marktanteil 1,5 Prozent), Klassik Radio und egoFM (Marktanteil jeweils 0,7 Prozent) einen Gesamtmarktanteil von 47,8 Prozent, während die Hörfunkprogramme des Bayerischen Rundfunks insgesamt einen Marktanteil von 44,8 Prozent erzielen.
 
Radio Gong 96,3 Spitzenreiter in München, Hit-Radio N1 an der Spitze in Nürnberg
Im Ballungsraum München hat Radio Gong 96,3 mit einer Reichweite von 12,5 Prozent seine Spitzenposition vor ENERGY München (11,8 Prozent) verteidigt. Radio Arabella erreicht in seinem etwas größeren Sendegebiet 11,0 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren. 95.5 CHARIVARI erzielt eine Reichweite von 10,0 Prozent im Stereoempfangsgebiet München, Radio 2DAY 89,0  1,9 Prozent, Radio Horeb 0,6 Prozent und das Aus- und Fortbildungsradio afk M94.5 einen Wert von 0,5 Prozent.
 
Im Ballungsraum Nürnberg bleibt Hit-Radio N1 mit einer Reichweite von 13,3 Prozent der Spitzenreiter vor Radio F/Radio Franken mit 11,3 Prozent. Es folgen ENERGY Nürnberg mit 10,9 Prozent, Charivari 98,6 mit 8,3 Prozent, Star FM Radio mit 5,6 Prozent und Gong 97,1 mit 4,9 Prozent im Stereoempfangsgebiet Nürnberg. Radio Z erzielt eine Reichweite von 0,5 Prozent, afk max erreicht 0,4 Prozent.
 
HITRADIO RT1 und Radio Gong Würzburg vorne bei Großstadtradios
An den weiteren Standorten mit mehr als 100.000 Einwohnern in der Kernstadt hat sich HITRADIO RT1 aus Augsburg mit 31,8 Prozent Tagesreichweite wiederum als Spitzenreiter nicht nur der Großstadt-Lokalsender, sondern aller bayerischen Lokalradios positioniert vor Radio Gong Würzburg mit 25,6 Prozent, Radio IN aus Ingolstadt und Radio Fantasy aus Augsburg mit jeweils 19,7 Prozent. Es folgen gong fm in Regensburg mit 14,5 Prozent, Radio Charivari Regensburg mit 14,1 Prozent und Radio Charivari Würzburg mit 12,1 Prozent.
 
HITRADIO RT 1 Nordschwaben Spitzenreiter bei Einfrequenzstandorten, Radio Mainwelle bei Zweifrequenzstandorten mit Radio Galaxy
Unter den Lokalprogrammen an Einfrequenzstandorten hat HITRADIO RT1 Nordschwaben in Donauwörth mit einer Tagesreichweite von 24,2 Prozent die Spitzenposition verteidigt. Auf den weiteren Plätzen folgen RADIO PRIMATON in Schweinfurt mit 20,8 Prozent und die BAYERNWELLE SÜDOST im Chiemgau und im Berchtesgadener Land mit 16,3 Prozent. Gute Reichweitenergebnisse erzielten auch unserRadio Deggendorf mit 13,1 Prozent, HITRADIO RT1 Südschwaben in Memmingen mit 14,4 Prozent, Radio AWN in Straubing und 106.4 TOP FM in Fürstenfeldbruck mit jeweils 12,9 Prozent sowie Radio Oberland in Garmisch-Partenkirchen und DAS NEUE RSA RADIO in Kaufbeuren mit jeweils 11,1 Prozent und Radio Inn-Salzach-Welle in Burgkirchen mit 10,2 Prozent.
 
An den 13 Standorten, an denen neben der Erstfrequenz auch das Jugend­programm Radio Galaxy über UKW ausgestrahlt wird, konnte sich Radio Mainwelle in Bayreuth mit 23,6 Prozent vor DAS NEUE RSA RADIO in Kempten mit 19,9 Prozent, Radio Plassenburg in Kulmbach mit 19,7 Prozent, Radio Primavera in Aschaffenburg mit 19,2 Prozent, RADIO EINS in Coburg mit 18,9 Prozent und Radio Ramasuri in Weiden/Amberg/Tirschenreuth mit 18,6 Prozent an der Spitze platzieren. Es folgen RADIO 8 in Ansbach mit 16,3 Prozent, Radio Trausnitz in Landshut mit 16,2 Prozent, Radio Bamberg mit 13,9 Prozent, Radio Euroherz in Hof mit 10,5 Prozent und Radio Charivari Rosenheim mit 10,0 Prozent.
 
Radio Galaxy mit hohen Reichweiten in der Zielgruppe 14 bis 29 Jahre
In den UKW-Verbreitungsgebieten des Senders wird das Jugendprogramm Radio Galaxy täglich von 28,3 Prozent der 14- bis 29-Jährigen gehört. Bezogen auf alle Personen ab 10 Jahren erzielte Radio Galaxy im Sendegebiet Kempten mit 24,5 Prozent die höchste Reichweite der Galaxy-Stationen. In Bayreuth erreichte Radio Galaxy 20,8 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren. In Landshut waren es 17,9 Prozent, in Amberg/Weiden 17,6 Prozent, in Bamberg 13,1 Prozent sowie in Ingolstadt 12,2 Prozent. Im Durchschnitt wird Radio Galaxy in seinen UKW-Verbreitungsgebieten werktags von 12,3 Prozent der Bevölkerung ab 10 Jahren gehört (Vorjahr 13,2 Prozent). Der Jugendsender egoFM erreichte trotz des starken Wettbewerbs in den bayerischen Großstädten im Durchschnitt 7,3 Prozent der 14- bis 29-Jährigen in seinen UKW-Gebieten. (Vorjahr 8,5 Prozent). Bezogen auf die Gesamtbevölkerung ab 10 Jahren erzielte egoFM in den UKW-Gebieten eine Tagesreichweite von 3,2 Prozent.
 
Programmbewertungen und Images
Bei der Bewertung der einzelnen Programmelemente zeigt sich, dass den baye-rischen Privatprogrammen nach wie vor eine führende Kompetenz in zahlreichen wichtigen Bereichen zuerkannt wird: 44,7 Prozent der bayerischen Gesamt-bevölkerung ab 10 Jahren geben an, dass die Lokalprogramme Musik nach ihrem Geschmack bringen. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sind es sogar 53,2 Prozent. Zu ANTENNE BAYERN vertreten bei diesem wichtigen Programmelement 39,8 Prozent der bayerischen Bevölkerung ab 10 Jahren diese Meinung. Bayern 3 wird dies von 31,0 Prozent zugebilligt, Bayern 1 von 30,1 Prozent.
 
Die Lokalradios zeichnen sich vor allen anderen Sendern durch ihre besondere Hörernähe aus. Sie vermitteln wichtige Informationen aus dem Nahbereich (43,6 Prozent der Bevölkerung), bringen interessante Veranstaltungshinweise (32,1 Prozent) und Interessantes zum lokalen Sport (24,6 Prozent). Darüber hinaus gelten die Lokalprogramme als besonders präsent bei Aktionen und Veranstal­tungen in der Region (37,5 Prozent der Bevölkerung).
 
ANTENNE BAYERN gilt als führendes Radioprogramm in Bezug auf nützliche Verkehrsmeldungen (37,9 Prozent), Professionalität (36,8 Prozent), Nachrichten aus Deutschland und der Welt (32,4 Prozent), Gewinn- und Ratespiele (29,2 Prozent) sowie den Wetterbericht (26,8 Prozent). Die Morgensendung und die Morgenmoderation von ANTENNE BAYERN wird jeweils von 27,9 Prozent der Bevölkerung positiv herausgestellt.
 
BLM-Präsident Schneider zu den Ergebnissen der Funkanalyse:
„Insgesamt ist es erfreulich, dass es den lokalen Radioangeboten in Bayern gelungen ist, ihre Wettbewerbsposition im Wesentlichen zu halten. Dank einer stabilen Hördauer konnten die lokalen Stationen ihren Marktanteil trotz eines leichten Reichweitenrückgangs steigern. – Die Reichweite der Satellitenverbreitung der lokalen Fernsehangebote ist mit einem Zuwachs von fast 40 Prozent erneut sprunghaft angestiegen. Dieses Ergebnis belegt, dass die DVB-S-Verbreitung für eine flächendeckende Versorgung mit lokalen Fernsehangeboten in Bayern unerlässlich ist, zumal sich der Satellitenempfang inzwischen als wichtigster Fernseh-Verbreitungsweg vor dem Kabel etabliert hat. – Perspektivisch betrachtet werden Lokalradio und lokales Fernsehen die digitale Transformation nur dann erfolgreich meistern, wenn sie die Lokalität und die Nähe zu ihrem Publikum als ihre besondere Stärke weiterhin konsequent auf allen Ebenen ausspielen.“
 
 
Diese Informationen, die ausführlichen Ergebnisse der Funkanalyse Bayern 2015 und die Funkplanungsdaten der einzelnen Sender finden Sie auch im Internet unter: www.funkanalyse-bayern.de