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Hilpoltsteiner Schüler siegen beim bundesweiten tat:funk-Radio-Wettbewerb der Stiftung Zuhören

22.10.2015 | 66 / 2015

Am 22. Oktober 2015 wurden die Gewinner des bundesweiten tat:funk-Wettbewerbs 2014/15 im Rahmen der MEDIENTAGE MÜNCHEN auf dem Areal des Mediencampus gekürt. Eine Überraschung für die Schüler und Lehrer: Gleich vier Radiosendungen wurden ausgezeichnet.
 
Im Schuljahr 2014/15 nahmen 28 Schulen aus fünf Bundesländern am Wettbewerb teil. Ein Jahr lang haben die Jugendlichen im Rahmen eines Oberstufenkurses (in Bayern P-Seminar) wie echte Redakteure eine eigene Radiosendung konzipiert, organisiert und produziert. Unter­stützung erhielten sie dabei von professionellen Radiomachern, die den Schülern die Grundlagen des Radiohandwerks vermittelten.
 
Die eingereichten Radiosendungen wurden von einer 16-köpfigen Jury mit Medienprofis aus den fünf teilnehmenden Bundesländern begut­achtet. Nun stehen die vier besten Sendungen des vergangenen Schuljahres fest.
 
Die tat:funk-Gewinner des Schuljahres 2014/2015 im Überblick
 
1. Preis:    Gymnasium Hilpoltstein:
                „Reichtum“
 
2. Preis:    a) A.B. von Stettensches Institut Augsburg:
                "Werbung - BILD Dir Deine Meinung!"


                b) Gymnasium Kirchheim bei München:
                „Mit 14 schwanger – Stehe ich jetzt am Pranger? –
                Eine Sendung zum Thema Teenie-Schwangerschaft“


3. Preis:    Albert-Einstein-Gymnasium München:
                „Rom Tag und Nacht – 13,5 Stunden im alten Rom“

 
Eine lobende Erwähnung erhielt außerdem das Projekt des Gymnasiums Ottobrunn. Die Schüler haben einen interaktiven Reiseführer „An Audiobook on being Irish" programmiert und damit erstmals ein crossmediales Projekt produziert.
 
tat:funk fand bereits zum dritten Mal unter der Trägerschaft der Stiftung Zuhören statt. Die deutschlandweit agierende Stiftung übernahm das Projekt 2012 von der Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW-AG, die tat:funk 2002 initiiert hat.

 

Das Projekt tat:funk

 
Bei tat:funk erhalten die Schüler den Auftrag, eine Radiosendung zu einem selbst­gewählten Thema zu produzieren. Neben den Grundlagen des Radiojournalismus lernen die Jugendlichen, ein Projekt selbst zu planen, eigene Ideen umzusetzen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Lehrkräfte der tat:funk-Gruppen bekommen in einer speziellen Fortbildung die Grundlagen des Radio­journalismus und Projektmanagements vermittelt.
 
„Uns ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern im Rahmen von tat:funk wichtige Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu vermitteln. Dazu gehören etwa die Fähigkeiten, gut hin- und zuzuhören, Medien verantwortungsvoll bedienen zu können sowie Teamfähigkeit, Einsatz- und Verantwortungsbereitschaft zu zeigen“, sagt Birgit Echtler, Geschäftsführerin der Stiftung Zuhören.
 
tat:funk wird in mehreren Bundesländern angeboten. Die Organisation des Projekts erfolgt dezentral durch Projektpartner in den teilnehmenden Ländern. Projekt­partner 2015 sind die Bayerische Landeszentrale für neue Medien, der Bayerische Rundfunk, das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, die Eberhard von Kuenheim Stiftung der BMW AG, die Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, der Hessische Rundfunk, das Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien, die Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit Bremen, der Mitteldeutsche Rundfunk und die Firma Sennheiser.
 
Im Schuljahr 2016/17 werden zehn neue Schulen in die Förderung von tat:funk aufgenommen. Interessierte Lehrkräfte können sich noch bis zum 15. April 2016 unter www.tatfunk.de informieren und anmelden.
 
Die Stiftung Zuhören wurde 2002 auf Initiative des Bayerischen Rundfunks (BR), der BLM, der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), des Hessischen Rundfunks (HR), der Firma Sennheiser electronic GmbH & Co. KG sowie der Stiftung Medienkompetenz Forum Südwest (MKFS) gegründet. 2004 traten der Mittel­deutsche Rundfunk (MDR) und die Arbeitsgemeinschaft der mitteldeutschen Landesmedien­anstalten (Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt), 2012 der Norddeutsche Rundfunk und 2014 der Saarländische Rundfunk als Zustifter bei.