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BLM-Radio und -Telly für die Besten
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Nominierte BLM-Lokalfernseh-Preis 2020


Kategorie „Aktuelle Berichterstattung und Information“


In dieser Ausgabe von „Vom Westallgäu bis zum Bodensee“ wird ein großes Problem im Allgäuer-Ausbildungsmarkt thematisiert: Es gibt viel mehr Ausbildungsangebote als es junge Menschen gibt, die an einer Ausbildung interessiert sind. Gleichzeitig gibt es viele junge Geflüchtete, die gerne arbeiten und eine Ausbildung in Deutschland beginnen wollen. In der Sendung wird Davood aus Afghanistan begleitet, der eine Ausbildung in einem Restaurant in Lindau, macht. Zusätzlich wird das Projekt „Junge Geflüchtete in Ausbildung“ von der IHK Schwaben angesprochen, das Flüchtlinge in Betriebe vermittelt. Auch hier kann die Leiterin ein Lied von den vielen Schwierigkeiten und der Bürokratie singen.

Flüchtlingsausbildung im Allgäu



Was könnte man einem Papst schenken? Eine Frage, die nicht unbedingt einfach zu beantworten ist. Im tiefsten Niederbayern keimte eine Idee auf, deren Ergebnis letztendlich ein echtes Schwergewicht wurde: Eine Bronzeglocke mit einem Durchmesser von 67 Zentimetern und einem Gewicht von 189 Kilogramm. Sie entstand in der Glockengießerei Perner und wurde am Ende an Papst Franziskus persönlich übergeben. Bestimmt war die Glocke dann aber als Geschenk für das Kloster San Benedetto in Monte in der italienischen Gemeinde Norcia, das bei einem schweren Erdbeben vor drei Jahren zerstört worden ist. Niederbayern TV Passau das Projekt begleitet.

Papstglocke



Ein aktuelles Buch präsentierte 100 Genussorte in Bayern - acht davon befinden sich im rfo-Sendegebiet. Paula Werneck ging für rfo auf Spuren- und Genuss-Suche.
 

100 Genussorte in Bayern - 8 in der Region


Kategorie „Moderation und Reporter in Location“

Manuela Baldauf stellt in der Magazin-Sendung „Lug ins Land“ alle zwei Wochen einen Verein aus Schwaben vor. Dabei ist sie sowohl als Moderatorin, Reporterin on Location und Redakteurin tätig. Sie trifft verschiedene Menschen aus den Vereinen, berichtet über die Hintergründe und probiert sich selbst in den unterschiedlichen Sportarten oder Disziplinen aus. Die Schwierigkeit dabei: Auf Dreh immer einen kühlen Kopf bewahren und als Moderatorin, Reporterin und Redakteurin an sämtliche Dinge wie z.B. den Inhalt oder sinnvolle Übergänge zu denken. Im besten Fall immer witzig und sympathisch. Eine weitere Herausforderung: Das 14-minütige Magazin wird an nur einem Tag produziert.

Best of Lug ins Land - Manuela Baldauf



 

„Klara“ ist ein Lastenrad, das in Nürnberg kostenfrei verliehen wird. Im Beitrag fährt die Reporterin damit durch die Stadt und macht dabei zwei Tests: Zunächst lädt sie ihren Sperrmüll für den Wertstoffhof von ihrem vorab vorbereiteten Kofferraum in das Rad und fährt dann zur Entsorgung zum Wertstoffhof. Danach geht es mit dem Lastenrad zum Wochenmarkt zum Lebensmitteleinkauf: Wie ist die Handhabung und kann die Reporterin ihre Aufgaben genauso einfach wie mit dem Auto erledigen? Wie kommt ein solches Rad bei den Bürgern an? Diese Fragen werden im Beitrag geklärt.

Lastenfahrrad im Test


Über 200 Parkplätze sollen in der Fraunhoferstraße in München ersatzlos gestrichen werden. Weil es dort zwei Radwege braucht, sagt das Planungsreferat. Ob das die Anwohner auch so sehen, will Christopher Griebel wissen.

Fraunhofer-Parkplatz-Armageddon


Kategorie "Nachwuchs"

Die Wochenserie behandelt die Augsburger Bombennacht vom 26. Februar 1944. Anhand von Zeitzeugeninterviews und Archivmaterial wird gezeigt, wie die Menschen die zwei Angriffswellen in dieser Nacht erlebten. Auch werden die damaligen Ziele der Alliierten beleuchtet und was heute noch davon übrig ist. Außerdem werden die Aspekte der Erinnerungskultur und des Katastrophenschutzes behandelt.

Augsburger Bombennacht 1944_1


Modetrends werden in immer kürzeren Abständen produziert. Gleichzeitig ist Mode in den letzten Jahren immer günstiger geworden. Neu gekaufte Kleidung wird höchstens ein paar Mal getragen, um dann schnell ersetzt zu werden. Sie wird dadurch zur Wegwerfware. Dieses Phänomen kurzlebiger Mode wird oft als „Fast Fashion“ bezeichnet. Insgesamt hat sich die Produktion von Kleidung in den letzten 20 Jahren weltweit mehr als verdoppelt. Zugunsten des Preises wird dabei häufig wenig auf Qualität, faire Arbeitsbedingungen und eine umweltverträgliche Produktion geachtet. Obwohl vielen Konsument*innen die Arbeitsbedingungen und negativen Folgen für die Umwelt bewusst sind, fällt es gerade jungen Menschen oft schwer, ihr Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und nachhaltige Alternativen auszuprobieren.

Mode für den Müll



Vor zwei Jahren bekommt Julia Sauerwald aus Heubach eine niederschmetternde Diagnose: Sie hat einen Hirntumor. Ihr Mann Christopher hält sein Eheversprechen. In guten und in diesen schlechten Zeiten bleibt er fest an ihrer Seite. Gemeinsam kämpfen sie sich zurück ins Leben.

Liebe kämpft gegen Gehirntumor


Kategorie „Sparten-oder Sondersendung“



Am 1. September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Wir haben uns 80 Jahre danach auf Spurensuche begeben und sind auf bewegende Geschichten gestoßen.

80 Jahre nach Kriegsbeginn



Bei dem Versuch, Krieg, Armut und Verfolgung in ihren Heimatländern zu entkommen und über das Mittelmeer Europa zu erreichen, ertrinken im Jahr 2015 mehr als 3700 Menschen. Um das Sterben vor Europas Küsten zu beenden, werden in Deutschland und dem europäischen Ausland mehrere NGOs gegründet. Sie kaufen oder chartern Schiffe und entsenden sie ins zentrale Mittelmeer. Eine dieser Organisationen ist der Regensburger Verein „Sea-Eye“, für den auch der Nürnberger Klaus Stadler aktiv ist. Für die einen stehen diese NGOs für den Erhalt abendländischer Werte und Kultur – „schließlich kann man Menschen doch nicht ertrinken lassen“ - andere sehen in ihnen Helfer von Schleppern und Kriminellen. Klaus Stadler, der zwei Missionen von Sea-Eye als Kapitän geleitet hat, erzählt die Geschichte des Vereins, nimmt Stellung zur Kritik am Handeln der NGOs und schildert seine Beweggründe, warum er sich trotzdem ehrenamtlich in der Seenotrettung engagiert.

Seenotrettung auf dem Mittelmeer_1


Seenotrettung auf dem Mittelmeer_2


Emelie hat Trisomie 18, einen Gendefekt, der schwere körperliche und geistige Behinderungen verursacht. Kinder wie Emelie sterben oft schon vor der Geburt oder kurz danach. Aber Emelie ist mittlerweile schon zwei Jahre alt. Allerdings weiß niemand, wie lange sie leben wird. Deswegen genießen ihre Eltern, Anja und Ernst Linder, jeden Tag mit Emelie. Sie leben mit ihr und ihrem kleinen Bruder Johann in der Nähe von Heidenheim, sind aber mittlerweile nach Bayern gezogen. Dass die Familie mit Emelie überhaupt dauerhaft zu Hause sein kann, liegt an der Unterstützung von Pallikjur, dem mobilen Palliativteam der Kinder- und Jugendklinik in Ulm, das in Bayern und in Baden-Württemberg im Einsatz ist, um todkranken Kindern das Leben und auch das Ster-ben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Für die Sondersendung haben wir Emelie und ihre Familie in ihrem Alltag begleitet, und haben die Arbeit von Pallikjur vorgestellt.

Jeder Tag mit Emelie