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Die Historie der BLM

Unsere Chronik der wichtigsten Fakten von 1985 bis heute bietet Ihnen eine Zeitreise in die Geschichte der BLM. Damit verbunden sind die wichtigsten Meilensteine des privaten Rundfunks in Bayern und Deutschland. Alle Angaben sind von uns sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Erforschen Sie durch Klick die einzelnen Jahre auf dem Zeitstrahl!
 

30 Jahre BLM

Wir freuen uns auch über Ihr Interesse an unserer Pageflow-Reportage zum 30 jährigen Bestehen der BLM.

 

1987

19. Februar
Das Programmangebot der deutschen musicbox (KMP) wird auf täglich 24 Stunden ausgeweitet, um ausländischer Konkurrenz wie z.B. Super Channel Paroli bieten zu können. In Ingolstadt werden die Kabelversuche der fünf Femsehanbieter und der Anbieter von Kabelhörfunk verlängert. Für terrestrisches Fernsehen werden zwei gleichwertige, flächendeckende Sendernetze aufgebaut.

21. März
Der Sendebetrieb von Hit Radio RT.1 und Radio Fantasy in Augsburg beginnt.

1. April
Die Ministerpräsidenten der Länder unterzeichnen den Staatsvertrag zur Neuordnung des Rundfunkwesens (Rundfunkstaatsvertrag). Er tritt nach der Ratifizierung durch die Länderparlamente am 1. Dezember 1987 in Kraft.

30. April
Der Medienrat stimmt nach dem Südschienen-Staatsvertrag der Vergabe eines Kanals an SAT.1 zu. Im Sinne der Meinungsvielfalt und Chancengleichheit wird die zweite Frequenzkette an den für den Nordschienen-Staatsvertrag vorgesehenen Veranstalter RTL plus vergeben. Für beide bundesweiten Anbieter sind bayerische Fensterprogramme vorgesehen. In Regensburg, Aschaffenburg und Würzburg werden Hörfunksender zugelassen und in München der Kabelhörfunksender Star*Sat Radio genehmigt.

22. Mai
Dr. Wolf-Dieter Ring wird zum Vorsitzenden der neu gegründeten Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) gewählt.

2. Juli
Der Medienrat genehmigt die Hörfunkangebote in Passau, Regen und Freyung.

16. Juli
Die Lokalradios in Bayreuth, Landshut und Straubing werden zugelassen, ebenso die Weiterverbreitung von Eureka TV und Voice of America Europe in Bayern genehmigt.

30. Juli
Der Medienrat unterstreicht seine Forderung nach einer Gesamtsendezeit von bis zu 120 Minuten täglich für bayerische Anbieter im Programm von SAT.1 bzw. RTL. Das Nutzungskonzept für die landesweite Hörfunkkette wird grundsätzlich befürwortet. Für die Hörfunksender in K  dauerhafte Genehmigung nach Ende des Programmversuchs befürwortet.

25. September
In Rosenheim beginnt das Zeitalter des lokalen Kabelfernsehens mit der Genehmigung eines Probebetriebs, bei dem auch Kabeltext ausgestrahlt wird.

1. Oktober
Nach Inkrafttreten der MEGNovelle genehmigt der Medienrat die Satzung über die Wahl der Verwaltungsräte. Die Hörfunkfrequenzen in München sollen umorganisiert werden. Das bisher zielgruppenorientierte Sparten- TV-Programm KMP-musicbox soll in ein jugendspezifisches Vollprogramm umgewandelt und künftig unter dem Namen Tele 5 ausgestrahlt werden.

3. Oktober
In Hof nehmen die Hörfunkanbieter Radio Euroherz und extra radio den Sendebetrieb auf. In Bayern sind inzwischen 25 lokale Hörfunksender in Betrieb.

29. Oktober
Für die landesweite Hörfunkkette wird die Radio Bayern Programmanbieter GmbH zugelassen. In Nürnberg wird eine 5. Hörfunkfrequenz als Programmversuch mit bestimmten Auflagen für den Anbieter Radio Z genehmigt.

1. Dezember
Der Rundfunkstaatsvertrag (Staatsvertrag zur Neuordnung des Rundfunkwesens) tritt in Kraft. Darin werden erstmals Fragen wie Programmgrundsätze, Jugendschutz, Werbung, Bestimmungen zur Sicherung der Meinungsvielfalt und die Finanzierung der Aufgaben der Landesmedienanstalten geregelt. Die Direktorenkonferenz richtet eine Woche später einen »Ständigen Arbeitskreis Jugendmedienschutz « zur Beratung ein.

9. Dezember
Der neu zusammengesetzte Verwaltungsrat tritt zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Vorsitzender wird erneut Dr. Hans Domcke, Stellvertreter Erhardt D. Stiebner.

10. Dezember
Der Hörfunk in München wird umorganisiert. In Lindau und Augsburg werden lokale Hörfunkprogramme zugelassen. Radio Lindau nimmt am 18. Dezember den Sendebetrieb auf. Das neue jugendorientierte Programm von Tele 5 wird genehmigt.