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Die Historie der BLM

Unsere Chronik der wichtigsten Fakten von 1985 bis heute bietet Ihnen eine Zeitreise in die Geschichte der BLM. Damit verbunden sind die wichtigsten Meilensteine des privaten Rundfunks in Bayern und Deutschland. Alle Angaben sind von uns sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Erforschen Sie durch Klick die einzelnen Jahre auf dem Zeitstrahl!
 

30 Jahre BLM

Wir freuen uns auch über Ihr Interesse an unserer Pageflow-Reportage zum 30 jährigen Bestehen der BLM.

 

1995

Die BLM startet die Archivierung von Presseartikeln, Fachaufsätzen, Positionspapieren und Pressemitteilungen in einem elektronischen Pressearchiv. Im Raum Donau-Iller wird ein länderübergreifendes Lokalradioprogramm für Bayern und Baden-Württemberg gesendet, das Radio Donau 1 ablöst. Mit den Programmen Super RTL, VIVA 2, VH-1, Nickelodeon und dem in Bayern ansässigen tm3 gehen fünf neue bundesweite Fernsehsender an den Start.

1. Januar
Start des kulturellen Spartenprogramms FUNKTURM auf der Frequenz von Radio Charivari Rosenheim.

14.–15. Februar
In der DLM führt das positive Abstimmungsergebnis über eine neue Gesellschafterstruktur beim Deutschen Sportfernsehen (DSF) zum Rücktritt des Vorsitzenden Dr. Hans Hege von der MABB. Nachfolger wird Thomas Kleist (LAR Saarland).

16. März
Eine Änderung im Rundfunkstaatsvertrag (§29) ermöglicht die Förderung nicht-kommerzieller Radios aus dem Rundfunkgebührenanteil der Landesmedienanstalten.

7. April
Gründung der DVB-Multimedia Bayern Projekt GmbH unter maßgeblicher Beteiligung der BLM. Heute ist die DVB eine hundertprozentige Tochter der BLM und die Veranstalterin der MEDIENTAGE MÜNCHEN. 

24. April
Gründung der AFK Aus- und Fortbildungs GmbH für elektronische Medien, an der die BLM mehrheitlich beteiligt ist: Die gemeinnützige GmbH soll Ausund Fortbildungskanäle für Hörfunk und Fernsehen in Nürnberg und München koordinieren. Die Aus- und Fortbildungskanäle (M 94,5 und Max in Nürnberg sowie AFK-TV in München) sollen dem Mediennachwuchs ein Übungsfeld bieten und gleichzeitig durch praktische Medienarbeit Kindern und Jugendlichen Medienkompetenz vermitteln.

1. Juni
In Deggendorf geht das Regionalfernsehen DONAU TV auf Sendung.

25. August
Der Spartensender tm3 startet: Das Programm ist auf die weibliche Zielgruppe ab 14 Jahren ausgerichtet.

13. /14. Oktober
Die Ministerpräsidenten einigen sich auf ihrer Klausurtagung in Bad Neuenahr auf das Zuschauermarktanteilsmodell. Außerdem wird beschlossen, zur Konzentrationskontrolle die Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) zu gründen. Der Medienrat der BLM begrüßt das Zuschauermarktanteilsmodell in einer Erklärung vom 9. November grundsätzlich, fordert aber, die KEK als kleines, fachlich kompetentes Gremium zu installieren, das jeweils eng mit der für die Zulassung zuständigen Landesmedienanstalt zusammenarbeitet.

28. September
Der Medienrat genehmigt den öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Verbreitung des Teleshopping- Kanals H.O.T. (Home Order Television) in bayerischen Kabelanlagen. Am 16. Oktober geht der erste deutsche Teleshopping- Kanal auf Sendung. Die Satellitenverbreitung soll erst nach Zustimmung der Gesamtkonferenz der DLM genehmigt werden, die ihre Zustimmung jedoch verweigert. Der Medienrat genehmigt die Satellitenverbreitung von H.O.T. trotzdem am 14.Dezember.

17. Oktober
Bayern startet als eines der ersten Bundesländer ein Pilotprojekt für digitales Radio (DAB). Verbreitet werden können sieben landesweite und jeweils sieben lokale Hörfunkangebote in München, Nürnberg und Ingolstadt plus eine Reihe neuer Datendienste.

29. November
Der Verwaltungsrat der BLM, der am 9. November für vier Jahre neu gewählt worden war, bestimmt Senator Manfred Nüssel zu seinem neuen Vorsitzenden. Als stv. Vorsitzender wird Erhardt D. Stiebner bestätigt.

4. Dezember
Radio Energy Nürnberg nimmt als Nachfolger von Radio Down-Town den Sendebetrieb auf.