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Die Historie der BLM

Unsere Chronik der wichtigsten Fakten von 1985 bis heute bietet Ihnen eine Zeitreise in die Geschichte der BLM. Damit verbunden sind die wichtigsten Meilensteine des privaten Rundfunks in Bayern und Deutschland. Alle Angaben sind von uns sorgfältig recherchiert, erheben jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Erforschen Sie durch Klick die einzelnen Jahre auf dem Zeitstrahl!
 

30 Jahre BLM

Wir freuen uns auch über Ihr Interesse an unserer Pageflow-Reportage zum 30 jährigen Bestehen der BLM.

 

2003

1. Januar
Donau 3 FM geht mit einer Lizenz der LfK Baden-Württemberg im Raum Donau-Iller auf Sendung.
Der Münchner Vermarkter Seven-OneMedia stellt die Ballungsraum- TV-Vermarktung ein, in die u.a. auch tv.münchen integriert war. Die Sender übernehmen die überregionale Vermarktung daraufhin in Eigenregie.

6. Februar
Der Medienrat genehmigt die bundesweite Verbreitung des digitalen Spartenfernsehprogramms MGM-Channel mit Spielfilmen der MGM-Fimbibliothek. Sendestart ist am 1. April.

20. Februar
Die Fondsgesellschaft Permira übernimmt 65,13 % der Anteile von Premiere. In der neuen Gesellschafterstruktur finden sich außerdem drei Banken (23,5 %) und das Management (11,4 %).

12. März
Ein Investorenkonsortium aus Apax Partners, Goldman Sachs Capital Partners und Providence Equity Partners erwirbt die restlichen Kabelnetze der Telekom in den Regionen Bayern, Rheinland- Pfalz/Saarland, Niedersachsen/ Bremen, Hamburg/Schleswig- Holstein/Mecklenburg-Vorpommern , Berlin/Brandenburg und Sachsen/Sachsen-Anhalt/ Thüringen.

14. März
Das jugendorientierte Hörfunkprogramm Hitradio X, das im Landkreis Günzburg sendet, stellt auf Grund fehlender wirtschaftlicher Tragfähigkeit den Sendebetrieb ein. Die Frequenz wird dem Anbieter Donau 3 FM vorübergehend und später definitiv zugeteilt.

27. März
Der Medienrat beschließt Neuausschreibung der lokalen Münchner Hörfunkfrequenz 92,4 MHz.

1. April
Der Staatsvertrag über den Schutz der Menschenwürde und den Jugendschutz in Rundfunk und Telemedien (JMStV) tritt in Kraft. Wichtigste Änderung: Die Aufsicht über Rundfunk und Telemedien wird vereinheitlicht und unter dem Dach der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) zusammengefasst. Der JMStV stärkt die Selbstkontrolle und folgt dem Prinzip der »regulierten Selbstregulierung«.

2. April
Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) nimmt unter Vorsitz von BLM-Präsident Ring ihre Arbeit auf.

4. April
Megaradio stellt seinen Betrieb ein.

13. Mai
KirchMedia verkauft DSF an ein Konsortium aus EM.TV, Karstadt- Quelle AG und Hans-Dieter Cleven.

21. Mai
Die »Gemeinsame Stelle Programm, Werbung und Medienkompetenz « (GSPWM) der Landesmedienanstalten nimmt ihre Arbeit auf.

3. Juni
Die lokalen Fernsehprogramme aus Mittel-, Ober- und Unterfranken sind im Rahmen eines Pilotprojekts als Franken-SAT digital über Satellit zu empfangen.

3. Juni
Zum 10. Mal finden in Nürnberg die Lokalrundfunktage statt. 

24. Juli
Der Medienrat genehmigt das Fernsehspartenprogramm Hollywood Cinema, ein 24-stündiges Unterhaltungsprogramm, das vorwiegend Kinogänger ansprechen soll.

8. August
Die amerikanische Saban- Gruppe übernimmt die Mehrheit an der ProSiebenSat.1 Media AG.

1. September
Der in München angesiedelte Sci-Fi-Kanal startet auf der Premiere- Plattform.

11. September
Dritte Augsburger Mediengespräche: "Nachrichten zwischen Propaganda und Zensur. Medienberichterstattung in Krisenzeiten".

23. September
Der Vorsitzende des Medienrats, Klaus Kopka, teilt mit, dass er nach achtzehneinhalb Jahren an der Spitze des Medienrats nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung steht.

26. September
Unterzeichnung des Entwurfs zum Siebten Rundfunkänderungsstaatsvertrags durch die Ministerpräsidenten der Länder. Darin wird der Funktionsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks konkretisiert.

9. Oktober
BLM legt Bericht zur Fortentwicklung des Bayerischen Lokalradio-Konzepts vor: Auf Grund der anhaltenden Konjunkturschwäche und der damit verbundenen Werbekrise hatte sich die wirtschaftliche Situation der bayerischen Lokalradios im Durchschnitt deutlich verschlechtert.

18. Dezember
Dr. Erich Jooß wird mit überwältigender Mehrheit neuer Vorsitzender des Medienrats. Der Medienrat beschließt Maßnahmen zur Optimierung des Hörfunkkonzepts. Stichworte dabei: Senkung der lokalen Mindestsendezeiten, Neustrukturierung der BLR-Zulieferungen, Prüfung der Einrichtung regionaler Funkhäuser, Prüfen von Vermarktungskombinationen und Professionalisierung der lokalen Vermarktungskonzepte, Zweitfrequenzkonzept.

18. Dezember
Der Medienrat spricht Tele 5 eine Senderkette zur terrestrischen Verbreitung in Bayern zu.

Ende des Jahres verlegt Kabel Deutschland seinen Unternehmenssitz nach Unterföhring bei München.