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Bericht des Vorsitzenden zur 31. Sitzung des Medienrats am 21.10.2021

21.10.2021 | 31 / 2021

Sehr geehrte Damen und Herren des Medienrats,
sehr geehrter Herr Präsident Dr. Schmiege,
meine verehrten Damen und Herren,

nichts im Leben ist so beständig wie der Wandel und das gilt in diesen Tagen sowohl intern für die BLM, wie auch in unserer medial geprägten Welt. Lassen Sie mich an erster Stelle heute den nunmehr auch offiziell im Amt befindlichen Präsidenten Herrn Dr. Schmiege nicht nur bei seiner ersten Sitzung willkommen heißen, sondern ihm ebenso ganz förmlich die volle Unterstützung unseres Gremiums für die weitere gemeinsame Arbeit zusichern! Das Gleiche gilt auch unserer neuen Geschäftsführerin Frau Dr. Schumacher, die mit ihrer bisherigen Erfahrung im Business wertvolle Erfahrungen für die zukünftigen Entwicklungen mitbringt. Leider konnten ja wegen der Coronaregelungen nicht alle von uns an der gelungenen Amtsübergabe mit dem Dank an den scheidenden Präsidenten Siegfried Schneider persönlich teilnehmen. Ich denke aber, dass auch im Live-Stream die gute Atmosphäre und die fachliche Wertschätzung unserer aller Arbeit durch die Politik erkennbar war; der von Herrn Minister Herrmann geprägte Begriff "no pressure" war allerdings wohl nicht nur eine flapsig gemeinte Erwartungshaltung für die Aufgabenstellung der neuen Führung. Einen kompletten Mitschnitt der Veranstaltung können Sie übrigens auf der Homepage der BLM jederzeit abrufen. Inhaltlich bleibt der Markenkern unserer BLM sicher gut mit den Schlagworten "Gestalten - Fördern - Forschen - Informieren" umrissen; allein aber schon die anstehende Neufassung des Bayerischen Mediengesetzes (BayMG) stellt auf die neuen Herausforderungen ab! Und die Welt der sog. Intermediäre wird uns zukünftig noch weit mehr als bisher beschäftigen! Der Jugendmedienschutz muss sich weiterentwickeln und die Unterstützung der regionalen Sendestrukturen unserer Anbieter ist eine Daueraufgabe. Damit einher geht für die neue Führung unseres Hauses - im Zeichen des Pensionseintritts einer Reihe leitender Mitarbeiter -  gleichermaßen die Neuaufstellung des Zuschnitts der Abteilungen, die Definition der Aufgaben und die Beschreibung notwendiger Kompetenzen der Mitarbeiter für diese Herausforderungen. Wir wollen schließlich auch zukünftig an führender Stelle der Landesmedienanstalten im Bundesgebiet bleiben!

Der Wandel meine Damen und Herren zeichnet sich natürlich auch bei unserem Gremium ab, denn die fünfjährige Wahlzeit - wie auch im parallel tagenden Rundfunkrat - neigt sich ihrem Ende zu. Ich hatte Sie alle deshalb bereits persönlich angeschrieben und mittlerweile auch die entsendenden Organisationen informiert. Schon wegen der zum Teil notwendigen Abstimmungsprozesse und der darauf folgenden internen Wahlen, ist ein längerer zeitlicher Vorlauf unumgänglich. Gleichfalls haben wir im Infoschreiben deutlich auf die notwendige zeitliche Verfügbarkeit der Delegierten hingewiesen, die gelegentlich unterschätzt wird, zumal nach unserer Geschäftsordnung die Anwesenheitspflicht bei Sitzungen festgeschrieben ist. In diesem Sinne bitte ich Sie diese Gesichtspunkte aus Ihrer persönlichen Erfahrung bei Ihren entsendenden Organisationen in die Beratungen einfließen zu lassen. Leider werden ja doch eine nicht geringe Zahl von Ihnen bei der kommenden Wahlperiode nicht mehr dabei sein und schon deshalb bitte ich die Betroffenen um Ihre sachkundige Mitwirkung bei der internen Entscheidungsfindung der jeweiligen Organisation.

Auf das Programm der Münchner Medientage in der kommenden Woche wird sicher unser Präsident noch hinweisen, das wieder einmal einen sensationellen Querschnitt der Medienwelt abbildet und eine erhebliche Zahl international anerkannter Fachleute aufbietet. Ebenso bedeutsam ist mir ein Hinweis auf die am 11. November geplante Fachtagung des Forums Medienpädagogik der BLM zur Mediennutzung junger Menschen zwischen Anspruch und Wirklichkeit, bei dem unter der bewährten Federführung von Frau Weigand unser Kollege Michael Schwägerl fachlich eingebunden ist.

Und last, but not least darf ich auf das am 22. November stattfindende GVK-Symposium  zur Transparenz von Medienintermediären aus Nutzersicht hinweisen, zu dem die Medienanstalten eine gemeinsame Untersuchung durchgeführt haben.

Soweit mein Bericht für Sie - Danke für die Aufmerksamkeit.